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28.12.2018 Blog 15

Querdenken in Sport und Training -
Warum und wie?

In Sport und Training versuchen wir kontrolliert vorzugehen, um größere Wahrscheinlichkeiten zu verringern. Schrittweises Denken gibt uns Sicherheit, reduziert Ängste und kann uns zu Erfolgen führen. Wettkampfroutinen zum Beispiel sind hilfreich, um den Geist und Körper fokussiert auf die entsprechenden Handlungen auszurichten.Geradedenken ist ein Gegenpol zum Querdenken.Doch wie kann  Querdenken  für Sport, Training und Wettkampf angewendet werden und welche Vorteile ergeben sich? Gezieltes Denken kann Denkschleifen, Gedankenkarusselle auslösen und mental viel Energie beanspruchen. Querdenken ist intuitiv. Es wird mehr gespürt als gedacht. Die Sinne fügen sich zusammen und die Entscheidung unterliegt keiner analytischen Bewertung. Das kann sehr entlasten. Es entstehen geistige Freiräume, die neuen Schwung ins Geschehen bringen. Details werden selektiv verwendet und subjektiv bewertet. Die Bewertung durch äußere Faktoren bleibt aus. Es gibt kein richtiges oder falsches Zwischenergebnis. Beim Erlernen einer Schwimmart kann die Anweisung wie ein Delphin zu schwimmen, neue motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten zu Tage fördern. Besonders bei Kindern wirken diese kreativen Ansätze. Würde die entsprechende Schwimmart in methodische Schritte geteilt, könnte es zu längeren und komplexeren Lernprozessen kommen. Querdenken kann Spass machen und Motivation fördern. Du möchtest eine neue Trainingsform im Radsport entdecken, dann probiere sie selbst aus. Vielleicht fährst du an einem Tag einfach ohne Planung los und schaust was passiert? Eine Trainingstour kann auch durch verschiedene Länder gehen und spontan passieren. Fahre dorthin, wo es dich hinleitet. „Go with the flow“ ist ein gängiger Ausdruck dafür. Sammle Erfahrungen, die dich bereichern und von innen stärken. Es gibt kein Ja oder Nein, sondern nur eine erweiterte Sicht der Dinge, die du hinterfragen kannst. Was war neu daran, was nehme ich in mein Trainingsrepertoire auf und was lasse ich raus?  Konventionelle Denkmuster schaltest du schneller aus und lasse frischen Wind in dein Gehirn.
Du kannst dich jederzeit verändern.
Probiere es aus und lerne mehr über dich und die Welt.
Viel Spass beim Querdenken in Sport und Training. 

Eure fitmitgrit (Grit Moschke)

 



18.12.2018 Blog 14

Yoga im Radsport – Interview mit Yogaexpertin Barbara Plaza im deutschen Spitzensport


Das Wort „Yoga“ ist in aller Munde. Viele Menschen nutzen es zur Entspannung, zur Kräftigung ihrer Muskeln, Sehnen und Bänder oder als Ausgleich zum Arbeitsalltag.Auch im deutschen Spitzensport hat sich Yoga bereits gut etabliert. Um mehr darüber zu erfahren, beschreibt die Expertin Barbara Plaza ihre Erfahrungen. Sie ist Sportwissenschaftlerin, Yogaexpertin und bringt durch Yoga viele Spitzensportler in einen besseren Zustand. Besonders im Radsport gibt es einen riesigen Bedarf für Yoga und kann für noch bessere Leistungen genutzt werden. Deshalb habe ich Barbara als Interviewpartnerin gewinnen können.
Frage 1: Warum ist Yoga so wichtig im Spitzensport?
„Yoga im Spitzensport ist wichtig, um die Polung zwischen optimaler Belastung und Regeneration zu finden. Ein Spitzensportler wird erfolgreich, wenn er eine hohe Selbstmanagementkompetenz hat und aktiv seine Leistung und Entspannung steuert. Besonders der für die Erholung zuständige Teil, der parasympathische Anteil im Körper, wird durch bewusste Körperwahrnehmung geschult.“
Frage 2: Wie könnten Radsportler von Yoga profitieren?
„Radsportler kämpfen mit hohen Trainingsumfängen von bis zu 500 km die Woche. Das ist ein hoher physischer Anspruch, der über lange Zeit an Grenzbereiche gehen kann. Adäquate Regeneration wird deshalb umso wichtiger. Oft treten Schmerzen durch Überlastung auf, die über eine bewusste innere Beobachtung und Atmung verändert werden können. Yoga gibt die Möglichkeit hin zu einem „Ich darf!“, weniger „Ich muss!“. Das entlastet auch mental. Die Selbstregulation über Atmung, Yoga-Asanas, Selbstbeobachtung   und Ruhe bildet den optimalen Ausgleich. Ängste, auch Wettkampfängste werden reduziert.“
Frage 3: Gibt es spezielle Muskelgruppen, die durch Yoga- Asanas beim Radsport besonders beeinflusst werden können, da Radsportler meist sehr lange gebeugt auf dem Rad sitzen?
„Ja, es besteht ein Zusammenhang zwischen dem M. iliopsoas, dem Zwerchfell und dem unteren Rücken. Wenn der Hüftbeuger (M. iliopsoas) durch die ständige Kontraktion der Pedalbewegung gebeugt wird, entsteht eine Verkürzung, die die entsprechenden funktionalen Muskelschlingen im Hüft-, Rücken- und Beinbereich einschränken. Yoga bietet hier einen erweiterten Ansatz zum bewußten Umgang mit dem Thema. Durch bestimmte Spiralbewegungen mit dem Körper wird außerdem das Sichtfeld verbessert, welches oft mehr linear als multidirektional eingesetzt wird. Die bessere Nutzung der Fußkräfte auf  der Pedale kann durch Yoga ebenfalls optimiert werden.“
Frage 4: Wenn du einem Radsportler einen ultimativen Tipp für den ersten Schritt zum Thema Yoga geben könntest, welcher wäre das? „Mein Tipp ist, ohne Bewertung an Yoga heranzugehen und es einfach auszuprobieren. Besonders wichtig ist die Unterstützung durch einen Experten oder Expertin, die ganz genau auf die individuellen Bedürfnisse eines Sportlers im Spitzensport eingeht und eine qualifizierte Expertise und Erfahrung vorweisen kann.“
Kontakt: Barbara Plaza, Olympiaweg 50, 50933 Köln, info@barbara-plaza.de, Mobil: +49 1738261157  
Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview, Barbara.
Deine Grit. 

 



15.12.2018 Blog 13

Smartphone im Training, Sport und Alltag - Eine Reflexion von fitmitgrit (Sportpsychologin; Dipl.-Psychologin im deutschen Spitzensport)

Unser tägliches Leben wird zu einem großen Teil von unserem Smartphone bestimmt. Wir haben es ständig in der Hand, behüten es gut und erfreuen uns an den vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung. Es ist uns eine große Unterstützung in allen Lebensbereichen. Freundschaften pflegen, neueste Informationen zu Lieblingsthemen erhalten, Musik hören und persönliche Trainingsdaten eingeben.Wir sitzen zusammen und schauen uns weniger in die Augen, hören weniger konzentriert zu, lassen die Sinne umherschweifen. Wir urteilen sehr schnell über Menschen, egal ob wir sie kennen oder nicht, bewerten ungefragt. Wir lassen uns ein fiktives Leben durch optimierte Fotos und Videos vorspielen. Es bleibt weniger Zeit zum Chillen und Nachdenken.Auch die Selbstbewertung verstärkt sich. Wer bin ich? Wie lebe ich? Bin ich ok? Was muss ich tun, um wie die anderen zu sein? Welches Leben führe ich? Im Bereich Sport, Fitness und Wettkampf entsteht ein unmittelbarer Vergleich mit Gleichgesinnten. Sollte ich schneller sein? Sollte ich mehr Muskeln aufbauen? Ist meine Laufstrecke die bessere, mein Rad hochwertiger ausgestattet als von meinem Konkurrenten? Den ganzen Tag können wir diese Impulse wahrnehmen, Fragen an uns selbst stellen?  Sie verbrauchen unsere mentale und emotionale Kraft, lassen uns von den täglichen Lebensdingen ablenken und die Realität verschwimmen. Das Schauen auf das Smartphone schränkt die Blickwinkel der Augen ein. Es entstehen Augenmiopathien.Beim Gang ins Fitnessstudio geht es  um ein nettes Bild für Instagram, um eine schöne Pose oder einen neuen Klamottenstyle. Im Bereich der Wettkampfvorbereitung, wo der persönliche Fokus auf dem inneren Gleichgewicht liegen sollte, entstehen viele neue und vergleichende Gedanken. Es wird die virtuelle Welt als reale angenommen und unser Gehirn ständig mit Herzchen und Emoticons belohnt.Es gibt Handydiäten oder Fastenkuren in Kliniken, Schulen und  Privathaushalten. Ein Fasten ohne Smartphone ist ein Zeitraum, in dem unser ständiger Begleiter ausgeschaltet wird oder in einer entfernten Ecke im Haus für eine gewisse Zeit liegen bleibt. Es entsteht Raum und  Zeit für die realen Gegebenheiten der eigenen Seele, der Wahrnehmung, unserer Umwelt und vielleicht eine Pause des Nichtstuns?Im Nichtstun entsteht Kreativität, das Herz schlägt wieder harmonisch und wir fühlen uns   entspannter. Ein kleines Gespräch mit dem Trainingspartner, Zeit für Emotionen, die Augen sind frei für Neues, die Natur, die Momente im Hier und Jetzt. Das alles können wir in unserer Geschwindigkeit genießen. Für alle Sportler und Wettkämpfer entstehen beim Abschalten ohne Smartphone wichtige Momente der Reflexion, der Entspannung und der Regeneration, um erfolgreich zu sein. Trainingseinheiten werden zur wirklichen Einheit, aus Muskel, Kopf, Gefühl und Intuition. Wer diesen natürlichen Zustand wieder übt, kann neue Erfolge im Sport anvisieren.

Sei erfolgreich, locker im Kopf und entscheide selbst.Ich wünsche euch viel Erfolg beim Smartphonefasten. 

Deine fitmitgrit ( Grit Moschke)

 



6.12.2018 Blog 12

Vorstellung des Buches  "Entfessele Dich - wie du aus dir machst, was in dir steckt"  von Heike Henkel (Olympiasiegerin)als Lesetipp für Sportler und Menschen, die erfolgreich werden wollen

Heike Henkel war ein Jahrzehnt lang eine der Top – Leichtathletinnen der Welt. Sie schaffte es innerhalb von drei Jahren die Titel als Europameisterin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin in der Disziplin Hochsprung zu wiederholen. In diesem Jahr hat sie und ihre Co - Autorin Anke Precht ihre mentalen Strategien in klarer und praktischer Art in ihrem Buch zusammengefasst. Es soll andere Sportler und Menschen inspirieren, das eigene vielfältige Potenzial abzurufen, Hindernisse zu bewältigen und positive Strategien zu entwickeln. Der Titel des Buches „Entfessele Dich“ ist eine Metapher für einen wichtigen Zustand, den Sportler auf unterschiedliche Weise erleben. Emotionen, Gedanken, Gefühle nehmen im Training und Wettkampf besondere Farben und Veränderungen an. Die Sportler, die diese Änderungen effektiv managen können, werden erfolgreich sein. Heike Henkel gibt Einblicke in viele persönliche Ereignisse, Wege und Umwege. Das Buch ist leicht verständlich strukturiert und egal welche Seite der Leser aufschlägt, es bleibt interessant. Um die   Leidenschaft für eine Sache zu entwickeln, braucht es viele Voraussetzungen. Heike beschreibt ihre persönlichen Methoden in vielen Details. Das Buch unterscheidet sich von wissenschaftlicher sportpsychologischer Literatur, da es direkt von einer erfolgreichen Sportlerin selbst geschrieben wurde. Heike Henkel ist eine Frau, die es wissen muss.  Thematisch zieht sich der Leitfaden durch die Inhalte wie Motivation, Ziele, Selbstvertrauen, Gedanken, Gefühle, innere Bilder, Verhaltensmuster, Krisen, Regeneration und Stressmanagement. Ein Muss für alle Topsportler und solche, die es werden wollen.Heike Henkel und Anke Precht gelingt es mit ihrem Buch, Menschen zu motivieren, ihre Träume zu leben.Authentisch, klar und praktisch.

Das Buch kannst unter folgendem Link bestellen:
https://www.amazon.de/ENTFESSLE-DICH-Wie-machst-steckt/dp/3869804149/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1543838338&sr=8-1&keywords=entfessele+dich

Viel Spaß beim Lesen und vielen Dank. 

Deine Grit (fitmitgrit)

 



28.11.2018 Blog 11

"Selftalk" als mentale Strategie

Der sogenannte „Selftalk“ bzw. das Gespräch mit sich selbst ist im Sport bzw. Spitzensport eine Methode, um durch gezielte Kommunikation eigene Leistungen, motorische Fertigkeiten und Einstellungen zu verbessern. Dem Sprechen geht ein gezieltes Denken voraus, welches die Einzelelemente der Bewegung oder die einer Situation zerlegt. Im Sport kann das Erlernen einer Bewegung mit Worten verbunden werden, um den Lernprozess zu verbessern. Die Bewegungen werden über Auge und Ohr wahrgenommen und sprachlich formuliert. Das heißt, die Sinne werden gebündelt und führen zu einer rascheren Beherrschung der Übung oder des Ablaufes. Eine mentale Strategie ist es deshalb, weil alle Informationen wie Richtung, Weite, Form usw. vorgestellt werden, um sie in Training oder Wettkampf zielführend einzusetzen. Sie  wird in diesem Fall  als idiomotorische Technik beschrieben oder auch im Zusammenhang von ablauforientierten Selbstgesprächen beschrieben. Du kannst Selbstgespräche laut oder leise führen. Probiere es aus. Selbstgespräche im Alltag oder Sport helfen, sich auf das eigene Innere zu fokussieren. Wer es schafft, Selbstgespräche zu führen, hat Vorteile. Potentielle Ziele werden genauer definiert, Abläufe präziser wahrgenommen, Fehlerquellen entdeckt und das Selbstbewußtsein geschult. Unabhängig von dem Erlernen und Anwenden von spezifischen sportlichen Fertigkeiten kann die Eigenmotivation verstärkt werden durch selbstmotivierendes Anspornen. Folgende Sätze sind dir bestimmt bekannt: „Du schaffst das!“ (Kompetenz) „Das Ziel ist ganz nah!“ (Zielorientierung ) „Wer wagt, gewinnt!“ ( Risikobereitschaft) „Ich habe im Training alles gegeben und bin gut auf den Wettkampf vorbereitet.“ ( Motivation ) „Ich will auf das oberste  Treppchen!“
(Gewinnorientierung ) 

Es gibt wichtige Dinge, die du bei der Formulierung beachten solltest.

  • Benenne 3-5 Knotenpunkte der Bewegung.
  • Halte das Selbstgespräch kurz und knackig.
  • Kürze Denkschleifen ab bzw. vermeide diese ganz. 
  • Schreibe das Selbstgespräch auf.
  • Formuliere das Gespräch präzise.
  • Lasse Wörter wie „Nicht“, „Nein“, „Kein“ oder „Nie“ aus den Formulierungen.
  • Nimm dein Selbstgespräch auf deinem Smartphone auf und höre es dir immer wieder an.
  • In meinen nächsten Blogs werde ich das eine oder andere Selbstgespräch ganz praktisch vorstellen. Du kannst dich jederzeit melden und ein individuelles Selbstgespräch mit mir gemeinsam erarbeiten. 

    Deine Grit ( fitmitgrit )

     



    25.11. 2018 Blog 10

    40 Jahre mit Leidenschaft in Bewegung

    Seit meiner frühen Kindheit hat mich die Welt des Sports nicht mehr losgelassen.Mit 7 Jahren
    ( 1979 )
     wurde mein Bewegungsdrang erkannt und gefördert. Ich hatte als Kind viele Möglichkeiten, meine sportlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Lange Radtouren mit der Familie, Wandern in der sächsischen Schweiz, sommerliche Schwimmbadbesuche nach der Schule, Skifahren im kleinen ortsnahen Mittelgebirge, Schlittschuhlaufen im Winter und Tanzen auf Familienfesten, prägten meine sportliche Entwicklung. Meine Sportlehrer motivierten mich immer wieder auf’s Neue, besser zu werden, neue Bewegungsformen und Sportarten zu entdecken. Dankeschön!!! Während meiner Schul- und Freizeit konnte ich folgende Sportarten erproben: Leichtathletik, Turnen, Basketball, Karate und Fallschirmsport mit insgesamt 33 Sprüngen. Erfolgreiche Wettkämpfe absolvierte ich besonders im Ausdauerbereich von 1000m, 2000m und 3000m. Die Besteigung des Kilimandscharos 2007 war meine letzte größere Ausdauerleistung. Die eigenen Kräfte sammeln und günstige Strategien mit Leichtigkeit zu entwickeln, war schon immer ein Talent von mir. Mit 19 Jahren (1992) begann meine berufliche Laufbahn als Fitnesstrainerin. Ich unterrichtete in verschiedenen Fitnessstudios in Köln. Zeitgleich absolvierte ich mein Studium der Sportwissenschaft in Köln, und begann im gleichen Jahr nach Erhalt meines Diplomes mein zweites Studium im Fach Psychologie ebenfalls in Köln. Vier Jahre nach Nelson Mandelas Freilassung 1996 arbeite ich für das Olympische Komitee der Niederlande und führte in ländliche Schulen im Mpumalanga District in Südafrika Sportunterricht als Unterrichtsfach in Primarschulen ein.Mit 28 Jahren gründete ich mein eigenes Unternehmen fitmitgrit, um ausschließlich Privatkunden und Unternehmen zu betreuen.Die kreative und praktische Verknüpfung der Wissensbereiche Sportwissenschaft und Psychologie macht mich zu einer gefragten Referentin für Unternehmen
    und private Kunden. Seit 2008 betreue ich erfolgreich Topathleten verschiedener olympischer Sportarten. Ich bin deutsche Expertin der Sportpsychologie und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Sportpsychologen in Deutschland.Die Leistungsoptimierung als Herausforderung wird gerne in der Wirtschaft genutzt, um Führungskräfte zu stärken. Unternehmen profitieren von meinem breiten Spektrum und kreativen Handlungskompetenzen. Die Philosophie meiner Tätigkeit entspricht dem humanistischen Menschenbild. Positive Psychologie und der Glaube an die Ressourcen eines Menschen bestimmen mein Leitbild.Aktuell schreibe ich über meine individuellen Erfahrungen und kreative Methoden, die ich in den letzten Jahrzenten entwickelt habe. Das neueste Projekt heißt „Wassercoaching“ und ich habe seit 10 Jahren meine Liebe für verschiedene Wassersportarten entdeckt.Wer Leidenschaft im Sport erlernen möchte, kann dies in meinen Trainings oder Coachings explorieren.Bewegen, Schwitzen, Lernen, Traininieren und Relaxen: Einfach schön!!! 

    Eure fitmitgrit (Grit Moschke)

     



    15.11. 2018  Blog 9

    Wassercoaching für Körper und Seele

    Wasser ist der Ursprung unseres Lebens. Wer gerne einmal die Seele baumeln lässt, fährt ans Meer oder geht schwimmen. Der Aufenthalt am Meer oder an einem See bringt neuen Schwung und Energie.Wassercoaching wird in Verbindung mit Surftherapie, Ergotherapie oder auch Physiotherapie im Wasser verwendet. Kriegsveteranen lernen Wellenreiten oder Surfen, um ihre traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten bzw. zu vergessen. Menschen mit Behinderungen erfahren neue Kräfte und lassen negative Erfahrungen im Wasser zurück. Kinder und Erwachsene fühlen sich im Meer pudelwohl. Doch gibt es genauso viele Menschen, die den Genuss des Schwimmens, Gleitens oder beim Surfen einer Welle nicht kennen. Sie haben Angst. Angst vor der Tiefe des Meeres, Angst vor dem Ertrinken, Angst vor Fischen usw. Wassercoaching ist weit mehr als nur Surfen, Schwimmen oder Paddeln.Coaching beschreibt im allgemeinen verschiedene Maßnahmen und Methoden, um Lösungsvorschläge für persönliche Fragestellungen zu bearbeiten. Deshalb können Bewegung und Kommunikation im Wasser sehr vielfältig angewendet werden. Surfen ist besonders gut geeignet bei psychischen und physischen Störungen. Zu Fragen der Persönlichkeitsentwicklung lassen sich Lösungsansätze ebenfalls im Wasser generieren.  Mit Hilfe von induktiver Methodik (freies Explorieren mit niedrigschwelliger Aufgabenstellung) kann neues Potential entwickelt werden. Entspannen und Loslassen wird erlernt. Entscheidend ist die Bereitschaft der Klienten und eine individuell angepasste Übungsauswahl sowie der spielerische Freiraum zum Entdecken der Möglichkeiten. Bei spezifischen Ängsten wird eine schrittweise und langsame Form empfohlen und beschrieben. Selbst Depressionen können am Meer reduziert werden.
    PS: Ich betreue seit vielen Jahren Menschen mit Schwimmängsten, Behinderungen, Nichtschwimmer und veränderungsbereite Menschen, die den Sprung ins kalte Nass wagen wollen. Teilweise und je nach Fragestellung werden die Individualprogramme mit professionellen Surflehrern mit meiner Methodik durchgeführt.

    Einzelbetreuungen am Meer sind nach einem individuellen Vorgespräch möglich. Es ist ein Zeitrahmen von 7-14 Tagen sinnvoll. Bei Interesse kannst du mir eine Mail schreiben oder mich anrufen. (0179/6781613) 

    Eure fitmitgrit (Grit Moschke)

     



    11.11.2018 Blog 8

    Geborgenheit im eigenen Körper spüren...

    Geborgenheit ist ein großes Wort. Wir verbinden es mit Liebe, Wohlbefinden, Vertrauen, Schutz, Zuneigung, Nähe und Akzeptanz. Wenn wir alle Aspekte von Geborgenheit spüren, haben wir das Paradies auf Erden, sind voller Energie und befinden uns auf der Sonnenseite des Lebens. Fast jeder hat sich diesen Zustand schon einmal herbeigesehnt. Im tieferen Sinne geht es um die Sicherheit, die wir uns vorstellen bzw. erreichen und als Zielzustand anstreben.Sollen wir mit einem Boot einen Fluss überqueren und aus zwei zur Verfügung stehenden Booten auswählen, nehmen wir das stabilere von beiden.Unseren Körper können wir nicht auswählen. Wir werden in ihm geboren. Doch es ist die positive Art und Weise, wie wir ihn annehmen und lieben. Er bietet uns Schutz und verschiedene Funktionen, mit denen wir unsere Aufgaben erfüllen können. Die Beine tragen uns. Das Herz pumpt das Blut in jede kleine Zelle des Körpers, die Hände berühren, was sie berühren möchten. Ein perfekt abgestimmtes System. Unser Körper ist unser Schirm, unser Protektor.Besonders praktisch sind Geborgenheitsgefühle, die sich mit einem direkten Körpersignal verbinden:

  • „Mir wird warm ums Herz.“
  • „Mein Herz springt vor Freude.“
  • „Ich habe Schmetterlinge im Bauch.“
  • „Mein Körper strotzt vor Energie.“
  • „Immer der Nase nach …“
  • „Meine Beine tragen mich durch das Leben.“
  • „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

  •  Übung:Prüfe in Ruhe, wie oft du deinen Körper bewertest und welche Konsequenzen das für deine Geborgenheit hat. Formuliere positive Aspekte, die sich mit deinem körperlichen Geborgenheitsgefühl verbinden. Formuliere positive mentale Glaubenssätze und wiederhole sie regelmäßig.

  • „Ich fühle mich in meinem Körper geborgen, da ich auf meinen ruhigen Herzschlag vertrauen kann.“
  • „Ich fühle mich in meinem Körper geborgen, da er mir bei Gefahren die richtigen Schutzsignale mitteilt.“ (Bauchschmerz, Kopfschmerz, Rückenschmerz)
  • „Ich fühle mich in meinem Körper geborgen, weil das passende Bauchsignal meine Entscheidungen positiv beeinflusst.

  • Das bewusste Erleben unseres Körpers ist ein positives förderliches Grundgefühl. Es ist emotional und existenziell. Beide Ebenen bilden ein Fundament unseres Daseins.Wenn wir uns selbst in unserem Körper positiv erleben, können wir erfolgreich handeln. Wir fühlen uns als Person sicherer und wertvoller. Der Körper ist unser inneres Zuhause. Wir räumen auf, dekorieren, genießen die Momente und die Wärme, finden Ruhe und Geborgenheit. Geborgenheit brauchen wir alle und bei unserem Körper fängt sie an. Wenn du weißt, was Geborgenheit in deinem Körper bedeutet, kannst du dir neue Ziele setzen und sie erreichen. Geborgenheit hat viele Merkmale. Sicherheit ist eines der wichtigsten Merkmale und Voraussetzung von Geborgenheit. Falls du dich nach dem Lesen dieses Textes in deinem Körper immer noch nicht geborgen fühlst, dann ändere etwas!Deine Geborgenheitskompetenz steigt, wenn du neue Dinge lernst und sie integrierst. Das funktioniert im Ruhemodus, beim Sport, im Arbeitsalltag, bei kreativer Arbeit oder auch im Urlaub. Filtere die schönen Aspekte des Geborgenheitsgefühls für dich heraus. 

    Folgende Tipps kannst du ausprobieren:

  • Sprich mit deinem Körper und benenne alle positiven Aspekte. (Selbstgespräch)
  • Frage eine Freundin, was sie an deinem Körper schön findet.
  • In welchen Lebenssituationen hat dir dein Körper wichtige Signale gegeben? Schreibe sie auf.
  • Übe täglich vor dem Schlafengehen. Eine Entspannungstechnik kann helfen.
  • Trete in Kontakt mit deinem Körper.
  • Nimm bewusst verschiedene Signale des Körpers wahr. (Kribbeln, Herzschlag, Bauchgeräusche, Muskelzucken, Wärmegefühl im Rücken oder Schwitzen)

  •  Eure fitmitgrit (Grit Moschke)

     



    2.11.2018 Blog 7

    Herbstblues oder Fitnesstherapie am Meer?

    Müde, schlapp, lustlos. So etwa klingt der Herbstblues? Fast jeder Dritte in Deutschland klagt bei dunklem Herbstwetter über mangelnde Energie. Dem Körper fehlt es an Licht, es werden weniger Glückshormone gebildet, sogenannte Endorphine. Im Gegenzug fährt der Stoffwechsel zurück, wir bekommen mehr Appetit auf Süßes und nehmen vielleicht auch zu. Im schlimmsten Fall fallen wir in ein Stimmungstief oder werden depressiv. Leichte und regelmässige Bewegung kann sehr gut den negativen Kreislauf durchbrechen. Wer es nicht von sich aus schafft, ein  Bewegungs- oder Fitness-programm durchzuführen, sucht sich einen Personal Fitness Trainer oder schließt sich einer Sportgruppe an.Welche Sportarten helfen besonders? Der Ausdauersport ist mit Fahrradfahren, Schwimmen, Laufen oder Walking am besten wissenschaftlich untersucht. Drei- bis fünfmal die Woche sollte trainiert werden. Das Einstiegsniveau niedrig wählen, damit nicht gleich am Anfang eine Demotivation oder Überforderung die Lust an der Bewegung reduziert. Auch Tanzen, Surfen oder Segeln kann das Stimmungsbarometer heben. Wassersportarten sind jedoch im Herbst in Deutschland schwierig durchzuführen. Wer sich selbst gut kennt, terminiert im Herbst etwa zwei bis vier Wochen, um  in den Süden zu fliegen.  Viel Sport in der Sonne macht glücklich. Im Oktober bzw. November gibt es hervorragende Wassersportbedingungen auf den Balearen, Kanaren oder den Kapverdischen Inseln mit angenehmen Luft- und Wassertemperaturen. Die Programme von fitmitgrit werden nach ihrem Prinzip der Fitnesstherapie (Buch: Fitness für die Seele)  individuell zusammengestellt und können z.B. folgende Sportarten oder Bewegungsideen enthalten: Schwimmen, Paddelboard, Yoga – Asanas, Strandwanderung, Wellenreiten, Schwimmtechniken, Gymnastik am Strand, Krafttraining und Entspannungstraining. Im und am Wasser werden negative Gedanken sehr schnell ausgeschaltet bzw. positive Erlebnisse entstehen und geben Kraft und ein gutes Polster an Glückshormonen. Wer schon in einem Tief ist, holt sich Unterstützung durch einen Psychotherapeuten oder spricht mit dem Hausarzt. Bewegung ist eine natürliche Variante, dem Herbst – oder Winterblues zu begegnen. 

    Eure fitmitgrit ( Grit Moschke)

     



    29.10.2018 Blog 6

    Modell der Bewegungsmotivation (fitmitgrit)

    Das innovative Modell zur verbesserten Bewegungsmotivation stärkt das Bewußtsein von jedem, der mehr Bewegung und Sport in sein Leben integrieren möchte, Spass und Freude durch Bewegung sucht. Das Modell lädt ein, auf eine Reise zu sich und seinem Körperpotenial zu gehen.  Ein Modell ist meist eine vereinfachte Form, einen komplexen Zusammenhang mit einem Blick zu erfassen. Die vier Bereiche im Modell beschreibe ich kurz und versuche, den Zusammenhang beispielhaft darzustellen. Persönlichkeitseigenschaften sind z.B.  Offenheit, Empathie, Verträglichkeit oder Perfektionismus. Die Eigenschaften werden teilweise als stabil angesehen, können aber auch situativ variabel in Erscheinung treten. Das bedeutet, dass sich Verhalten durch bestimmte Situationen ändern kann. Für die Bewegungsmotivation bedeutet das, dass sich Personen bestimmte Sportarten auswählen, die zu ihren Persönlichkeitsmerkmalen passen. (Matching) Eine Mannschaftssportart ist besser für eine extravertierte Person geeignet, als für eine introvertierte. Es könnte aber sein, dass sich ein introvertierter Mensch durch Sport im Allgemeinen etwas mehr öffnet und eine Verhaltensänderung angegeschoben wird. Im  Modellabschnitt “Lebensmotive” sind Motive wie  z.B. Gesundheit, Spiritualität, Wettkampf, Status oder auch körperliche Aktivität denkbar. Alle können schwach oder stark ausgeprägt sein. Es ist bekannt, dass z.B. Golf eher von statusbetonten oder wettkampforientierten Personen ausgeübt wird. Körperlich hoch aktive Menschen sind zum Beispiel Triathleten.Das bedeutet, dass ein geringfügig Sportbegeisterter besser mit einem niedrigen Einstiegslevel beginnen könnte. Einmal die Woche mit einer sportlichen Aktivität, die zu ihm passt. Wichtig ist dabei, die eigenen Bedürfnisse herauszuarbeiten. Im Abschnitt “Motive der Bewegung” können Elemente wie Ästhetik, Schönheit, Naturerleben oder Wohlbefinden eine Rolle einnehmen.Mit “Unmittelbarkeit des Erlebens” meine ich alle Sinneserfahrungen, die vor, während und nach der sportlichen Aktivität stattfinden. Diesen Abschnitt halte ich für den wichtigsten. Bewegung oder Sport kann belohnend wirken. Ich schaffe eine kleine Strecke durch den Wald zu laufen. Das Gleiten im warmen Wasser beim Schwimmen lässt die Muskeln entspannen.  Der Kopf wird frei von destruktiven Gedanken. Selbstblockaden, frühere sportliche Erfahrungen, körperliche Stimmungstiefs und geringe sportliche  Erfolgserlebnisse gehören ab jetzt der Vergangenheit an. Auf los geht´s los. Den Blick nach vorn gerichtet.
    Tipp: Gehe Schritt für Schritt durch alle 4 Abschnitte des Modells und schreibe auf, was du an positiven Aspekten  mit Bewegung verbindest. Reflektiere in Ruhe und Gelassenheit. Beginne mit leichter Flamme und steigere gerne auf Volldampf.
    Zielgruppen:   Unsportliche, demotivierte Freizeitsportler, sportbegeisterte Menschen, Freizeitsportler, leistungsorientierte Freizeitsportler, Berufstätige mit hohen Anforderungen und Menschen, die gesund bleiben wollen oder wieder gesund werden möchten.  

    Eure Grit Moschke (fitmitgrit) 

     



    16.10.2018 Blog 5

    Hans Peter Durst, Paralympicssieger im Paracycling, mehrfacher Weltmeister –
    Meister der Regeneration (Foto: Oliver Kremer)




    Hans Peter, Du bist ein Ausnahmeathlet und bereitest Dich aktuell auf die Paralympischen Spiele in Tokyo 2020 vor. Du hast erst vor Kurzem Deinen 60. Geburtstag gefeiert. Das Thema der Regeneration spielt in Deinem Sport eine große Rolle. Tägliche Trainingseinheiten auf dem Rad und weitere Trainingseinheiten für Kraft und Beweglichkeit machen Regenerationsmaßnahmen unabdingbar. In dem folgenden Interview geht es darum, welche Erfahrungen Du an andere Sportler oder Sportbegeisterte weitergeben möchtest? 

    Hans Peter, was bedeutet Regeneration für Dich?  Als aktiver Radsportler mit Behinderungen ist die Regeneration ein ganz wichtiges Element in meinem Trainingsplan. Regeneration ist für mich die aktive Erholungsphase, Erholung für Geist und Körper, und die passive Phase mit ausreichend Schlaf.
    Welche Regenerationsmaßnahmen nutzt Du am häufigsten? Sehr gerne nutze ich die mentalen Erholungsmöglichkeiten mit autogenem Training, idealerweise in meiner Infrarot- Wärme-Kabine zu Hause. Ich nutze ich die Physiotherapie-Angebote meines Olympiastützpunktes in Köln. Möglichst unmittelbar nach dem Training und ganz aktuell arbeite ich regenerierend mit der Unterdruckwellen-Therapie im Vacustyler. Ganz wichtig sind mir aber auch die gemeinsamen Spaziergänge zur Entspannung und ein gutes Buch für den Kopf.
    Welche Effekte der Regeneration erhoffst Du Dir, wenn Du Dich bewusst dafür entscheidest?  In der Regel geht es wirklich um die aktive Regeneration der Muskulatur. In der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung erhoffe ich mir aber durch gezielte Maßnahmen auch die nötige Entspannung im Kopf, um frei zu sein für die Rennen. Im intensiven Trainingsbereich geht es dann um die schnelle Erholung der Beinmuskulatur.
    Wie spürst Du, dass Du Dich regeneriert hast bzw. erholt auf Dein Rad steigst? Dies ist direkt nach wenigen Umdrehungen der Kurbel fühlbar, wenn kein überschüssiges Laktat mehr in den Beinen schmerzt. Die Erholung im Kopf ist erfolgreich gewesen, wenn die Freude auf die kommende Einheit auf dem Rad präsent ist - ich freudorientiert aufs Dreirad steige.
    Eine CRP bedeutet eine „Controlled Recovery Period“. Steht das auch so im Wochenplan oder entscheidest Du das nach der täglichen Trainingsbelastung? Gemeinsam mit meinem erfahrenen Erfolgstrainer analysieren wir jede Einheit, auf dem Rad, im Studio oder andere. Am nächsten Morgen werde ich abgefragt, wie mein Erholungsstand ist und darauf aufbauend wird die neuerliche Trainingsaufgabe gestaltet. Es gibt natürlich im Laufe des Trainingsjahres "CRP's" - die ganz bewusst eingebaut werden.
    Gibt es bestimmte Situationen aus der Vergangenheit im Bereich Training und Wettkampf, in denen Du durch gute Regeneration Deine Leistung maßgeblich beeinflussen konntest? Ja, ganz eindeutig. Wir nehmen ganz bewusst vor großen, wichtigen Wettkämpfen das Training zurück. Ich darf in dieser Periode dann viel mentale Regeneration einbauen, mit Musik, autogenem Training, sanftes Yoga und Powernapping. In dieser Zeit werde ich begleitet oder perfekt vorbereitet von "meiner" Mentaltrainerin Grit Moschke, die in Absprache mit dem Erfolgstrainer mich in dieser Zeit besonders unterstützt.      
    Wenn Du jungen Menschen, die viel Sport treiben, einen guten Ratschlag zum Thema der Regeneration geben könntest, welcher wäre das? Bitte vertraut Euch fachlich gut ausgebildeten Menschen an, in Eurem Verein, am Olympiastützpunkt oder auch im Studio. Diese Fachleute konstruieren gerade auch altersgerechte Trainingspläne, in denen das Thema Regeneration ein ganz wichtiges Element ist - nur gut regenerierte Körper und ein gut erholter Geist kann große Leistungen erbringen.

    Vielen Dank für das Interview und große Erfolge für die Zukunft wünscht Dir Grit. 

    Eure Grit Moschke (fitmitgrit)

     



    15.10.2018 Blog 4

    Motiviertes Abnehmen


    Ein motivierter Mensch bringt mehr Energie in den Veränderungsprozess, z.B. das Abnehmen ein.
    Er benötigt ein Motiv, ein bestimmtes Ziel bzw. beides in Kombination.  Motive können z.B. in den Bereichen Gesundheit, Wohlbefinden, Ästhetik, Spiritualität, körperlicher Aktivität, Beziehung und Wettkampf liegen.Wer sein Motiv kennt, ist gut vorbereitet.  Die Persönlichkeit spielt eine additive  wichtige Rolle. Denkt er positiv über die Dinge, oder eher kritisch und vielleicht auch mit inneren Wiederständen. Besitzt der Abnehmwillige Durchhaltevermögen und einen gewissen Biss. ( Grit ) Eine Selbstblockade hält die Handlungsenergie und damit auch die Arbeit der Gehirnzellen und die Muskelaktivität zurück. Mit positiven Gedanken, mit guter Intention  fängt in der Tat alles an. Wenn der Tag motiviert gestartet wird, fließen die Hormone in Balance. Serotonin und Dopamin sind wichtige Botenstoffe, die für ein angenehmes Lebensgefühl sorgen. Wer sich mit einer Sache intensiv und gerne beschäftigt, setzt seine Potentiale um und erfährt auch ein Glücksgefühl. Das kann aufputschen und nach mehr verlangen. Dieser Prozess wirkt als Belohnung auf unseren Körper und unsere Seele. Beim Abnehmen zum Beispiel ist viel Selbstdisziplin gefragt. Ein Plan wird erstellt, gezielt verfolgt, modifiziert, Krisen durchgestanden.  Alte Glaubenssätze werden durch neue ergänzt. Wer diese Gedankensysteme effektiv sortiert, verändert auch durch entsprechende Verhaltensänderungen den Gehirnstoffwechsel. So funktionieren Verhaltenstherapien. Das Gehirn bekommt ein neues „Update“ und löscht alte Verhaltensmuster durch die Ausführung von neuen Handlungenschritten. Die Zieldefinition sollte dem Alltagsgeschehen angepasst sein. Kleine Ziele fügen sich zu einem großen Ganzen zusammen. Geduld und ausreichend Regeneration sind einzuplanen. Abnehmen fordert ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren. Dieser Vorgang kann etwas Zeit beanspruchen. Professionelle Hilfe durch Psychologen, Psychotherapeuten, Ernährungsberater oder Coaches kann in Anspruch genommen werden.  Speziell beim Abnehmen  kann durch regelmäßige Bewegungseinheitenund gesunde Ernährung der Selbstwirksamkeitsfaktor sehr stark erhöht werden. Das Vertrauen in die  kleine Erfolge und den Körper steigt, das Selbstvertrauen wächst und die positive Spirale setzt sich fort.

    Ich wünsche allen Abnehmwilligen viel Erfolg!!!

    Eure Grit Moschke ( fitmitgrit )

     



    9.10.2018 Blog 3

    Feelgood Manager für Mitarbeiter in Unternehmen

    „Wohlfühlkultur“ als Wertschätzung der Mitarbeiter -  Wie kann ich das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz optimieren, so dass sie ihr volles Potenzial ausschöpfen und mit Freude an der Arbeit nachgehen können? Das ist die Kernaufgabe eines Feelgood Managers. Um den Herausforderungen und Anforderungen der modernen Arbeitswelt zu begegnen, suchen sich immer mehr Unternehmen Unterstützung, mit dem Ziel, ihre Unternehmenskultur nachhaltig zu leben und gleichzeitig Erfolg zu sichern. Das sehr junge Berufsfeld entwickelte sich als Schnittstelle mehrerer Bereiche wie z.B. Personal, Unternehmensstrategie und Office Management. Ein typischer Arbeitstag und die Tiefe des Kompetenzbereichs hängt somit stark von der Unternehmensgröße und den individuellen Gegebenheiten ab. Die Arbeit kann in einem interdisziplinären Team oder als Einzelperson erfolgen und steht im engen Austausch mit den betroffenen Fachbereichen. Als Bindeglied zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer stärkt der Feelgood Manager eine wertschätzende Unternehmens- und Führungskultur. Er fördert optimale Arbeits- und Leistungsbedingungen.  Durch unterschiedlichste Maßnahmen und Gemeinschaftserlebnisse sollen interne Kommunikation und Arbeitsprozesse verbessert, die Identifikation mit dem Unternehmen gestärkt werden. Der Feelgood Manager ist in erster Linie eine Vertrauensperson der Mitarbeiter, um ihren Verbesserungsvorschlägen und Bedürfnissen nachzukommen und diese beim Management zu vertreten. Es können verschiedenste Groß- bis Kleinprojekte anfallen:

  • Umgestalten von Büroräumen
  • Einrichten von Ruheräumen für Wellness, Massage, Powernapping usw.
  • Teambuildingevents
  • Kennenlernaktionen untereinander (z.B. ausgeloste Kaffeerunden) und Versorgung mit frischem Obst
  • Bestimmt fühlst auch du dich wohl an an einem solchen Arbeitsplatz.

    Ich bedanke mich für die freundliche Unterstützung von Lea Hinke.

    Eure Grit Moschke (fitmitgrit)

     



    26.9.2018 Blog 2

    Komm´mal in die Gänge - Bewegungsmotivation

    Oder der Arzt sagt: „Sie müssen sich mehr bewegen!“Wir alle überhören diesen Satz, selbst wenn er vom Arzt kommt  und nicht nur vom inneren höheren Selbst. Viele Menschen wissen nicht,  wie sie den  richtigen Impuls  systematisch in die Tat umsetzen sollen. Psychologen und Psychotherapeuten versuchen ebenfalls ihr Bestes und geben viele Ratschläge oder Anleitungen. Sie  gehen der Bewegungsmotivation auf den tiefenpsychologisch auf den Grund.  Der  innere Schweinehund meldet sich und bremst uns.  Aber welche Gestalt hat diese innere Blockade?  Warum ist sie überhaupt da? Selbstblockaden, früherer sportliche Erfahrungen, körperliche und seelische Tiefs und geringe sportliche  Erfolgserlebnisse könnten  ab jetzt der Vergangenheit angehören , denkt sich der Patient, der das Patientenzimmer verlässt. Durchschnittlich sind etwa 10 bis 20 Prozent der deutschen Bevölkerung sehr motiviert und treiben regelmäßig Sport bzw. bewegen sich regelmäßig mit Freude und Erfolg. Wie ist die Motivation der anderen 80 Prozent zu verbessern? Krankenkassen versuchen mit finanziellen Mitteln einen Anreiz zu geben oder auch Rückerstattungen am Ende des Jahres  zu gewährleisten.Ein Personal Fitness Trainer kann die Rolle des Motivators übernehmen und den Bewegungsmuffel zu einem sportbegeistertem Menschen transformieren. Gerne gehe  ich Deiner Bewegungsmotivation  etwas tiefer auf den Grund, um Dir  mit neuen Denkansätze und Handlungsansätzen zum Erfolg zu verhelfen. Die eigene Handlungkompetenz in Sachen Sport, Fitness und Bewegung kann in vielerlei Ausrichtung passieren. Verpflichtender  Sport ist eine einfache Variante. Ich suche mir einen Kurs, einen Trainer, ein Fitnessstudio, eine Gruppe. Dann geht es oft  mutig los und später verlierst Du eventuell die Motivation. Was kannst Du tun? Aus meiner Sicht wird die Reise zu sich selbst in Sachen Sport von vielen Dingen beeinflusst. Einige möchte ich aufzählen:

    • Wer oder was unterstützt mich auf dem Weg zu einem fitten Menschen?
    • Passt mein gewähltes Bewegungskonzept überhaupt zu mir?
    • Wie schaffe ich eine alternative Lösung herbei, wenn ich motivationale Rückschläge durchstehen muss oder die Bewegung keine positiven Ergebnisse zulässt?
    • Mit wem kann ich darüber sprechen, um meine Sorgen und Ängste in diesem Prozess zu teilen?
    • Will ich Volldampf - oder Sparflammentaktik bevorzugen?

    Oft  werden zu schnelle Ergebnisse erwartet und die Motivation sinkt. Bewegungsmotive sollten im Vorfeld eines Sportprogrammes besser analysiert werden. Was wird genau bei welcher Person in welcher Situation benötigt? Wenn das “Matching”, also die Übereinstimmung von Wollen, Können, Eigenschaften, Wünschen usw. zusammenpassen, kann es losgehen. Wie kann Spass an Bewegung entstehen und gehalten werden? Wie hoch sind die Anforderungen? Wer gibt Feedback? Wie können andere Ressourcen im Menschen durch Bewegung aktiviert werden? Hilft ein spezieller Moment des Erfolges, eine Bergbesteigung, ein Surfkurs in den Wellen des Ozeans oder einfach nur eine Radtour durch den Wald, um neue Impulse zu setzen?Deshalb kann der Satz des Arztes für viele Menschen eine Überforderung – in Sachen konkreter Umsetzung sein. Motive des Sports bzw. der Bewegung sind meistens unbewusst. Ich helfe Dir dabei, sie bewusst zu machen und finde im zweiten Schritt eine klaren Handlungsplan.  Sporttreiben und Sichbewegen wird oft gleichbedeutend benutzt.Auch hier lösen klare Sprachmuster bereits wichtige Reaktionen bei uns allen  aus.Ich helfe gerne weiter in Sachen sportlicher Motivation und Spass am Sport.Lass uns Dein optimales Bewegungsmatching finden und Du musst nicht mehr mit dem Arzt über Deine sportliche Motivation sprechen, sonder nur über Deine Erfolge. 

    Deine Grit (fitmitgrit)      


     



    17.09.2018 Blog 1

    Powernapping für Unternehmen

    Durch ausreichend Schlaf kann die Leistungsfähigkeit eines jeden Menschen auf einem hohen Niveau gehalten werden. Das bekannte Leistungstief am Nachmittag kann durch einen zehn- bis zwanzigminütigen Kurzschlaf, auch Powernapping genannt, positiv beeinflusst werden. Die tiefe Konzentration wird so bis in die späten Abendstunden effektiv genutzt. Der Kurzschlaf im Laufe des Tages verbessert die Stimmigkeit zwischen Herz, Gehirn und Atmung. Stressreaktionen werden auf natürliche Art und Weise reduziert. Ein positiveres Lebensgefühl ist die Folge. Der Ratgeber "Powernapping - Smarte Pausen mit großem Erfolg"  von Grit Moschke und Andreas Atteneder gibt dem Leser gut verständlich und motivierend Hilfestellung, den Kurzschlaf in den Alltag zu integrieren. Es werden verschiedene Entspannungs- und Atemtechniken vorgestellt. Das Buch ist geeignet für Menschen, die sich selbst mit einem täglichen Kurzschlaf in Balance bringen wollen. Besonders empfehlenswert für Menschen aus Sport, Business und Gesellschaft, die schnell Kraft tanken und einem Burnout vorbeugen möchten.

    Industrienationen wie Japan und die USA sind hier Trendsetter. In den südlichen Gefilden ist das Kurznickerchen als "Siesta" bekannt und in Japan als "Inemuri". In den Mittelmeerländern und in Asien gehört das Entspannen in der Tagesmitte zur Kultur. Inzwischen fällt das Thema Powernapping aber zunehmend in den Achtsamkeitsbereich jeder Person im Job und im Alltag. Das Selbstmanagement erfordert eine effektive Steuerung der eigenen Kräfte, um leistungsfähig zu bleiben.

    Unser Körper ist ein Wunderwerk aus gut funktionierenden Zellen, Zellverbänden und Bausteinen, die geführt und gepflegt werden wollen. Tatsache ist, dass der Mensch im Laufe des Tages und im Leben eine unterschiedliche Leistungsfähigkeit aufweist. Besonders zur Mittagszeit erleben wir einen Rückgang verschiedener Körperfunktionen, fühlen uns müde oder unkonzentriert. Der aktivierende Teil des Nervensystems fällt ab und der regnerierende Teil wird stärker. Manch einem fallen die Augen zu und es entsteht der Eindruck, dass es nicht so recht vorangeht. Viele Menschen steuern diesem Tief durch starken Kaffee, Rauchen oder einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft entgegen. Firmen, die bereits Powernappingräume zur Verfügung haben, bieten ihren Mitarbeitern eine alternative und einfache Option. Im betrieblichen Gesundheits-management sollte das Thema Schlaf an oberster Stelle stehen, denn es ist das schnellste Mittel zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter. Wer ohne zu entspannen den ganzen Tag durcharbeitet, wird immer noch als Vorbild betrachtet. Wer die Augen schließt, wird als demotiviert, faul oder desinteressiert abgestempelt. Doch es gibt Hoffnung. Das Thema gesunder Schlaf und Kurzschlaf setzt sich immer besser durch. Ein ausgeruhter Mitarbeiter ist leistungsfähiger! Entspannung zur richtigen Zeit fördert die gesundheitliche Fitness. Wer leistet , wird anerkannt? Wer schläft, nicht? Wer lange gesund und ausgeruht durcharbeitet, wird für seinen Erfolg belohnt? Diese Fragen können reflektiert werden?

    Unternehmen , die global über Zeitzonen hinweg arbeiten, haben komplexer zu entscheiden und zu agieren. Doch auch hier sind Powernappingecken, Powernappingräume, Klangwogen, Schlafkapseln, Liegestühle oder die Yogamatte am Arbeitsplatz ein guter Anfang.
    Verhaltensänderungen brauchen Zeit, besonders in Institutionen. Menschen, die Pausen einlegen, arbeiten effektiver und sind glücklicher. Dazu gibt es jede Menge wissenschaftlicher Studien. Powernapping ist eine hervorragende Burnoutprävention. Der Kurzschlaf entspricht ebenfalls einer Form der Meditation. Wer eine Möglichkeit findet, um einzunicken, sollte dies nicht länger als 20- 30 Minuten tun. Wer einschläft, kann mit Schlafstörungen in der Nacht rechnen. Nach einem Nap bleibt die Konzentration bis 20 Uhr relativ konstant. Die Energiespeicher sind gefüllt. Das Risiko von Fehlern und Unfällen am Arbeitsplatz ist stark reduziert.
    Unternehmen, die das Thema einführen möchten, starten am besten mit einem Impulsvortrag und/ oder einem Workshop sowie einem Powernappingraum. Diese werden sich langsam, aber sicher füllen.

    Für mehr Informationen kannst Du mir eine mail schreiben unter: grit@fitmitgrit.com oder rufe mich an unter: 01796781613.

    Ich wünsche einen guten Mittagsschlaf.

    Deine Grit / fitmitgrit










     



    In meinem Blog fitmitgrit erhältst Du regelmäßig Neuigkeiten, Ideen, Projekte, Informationen rund um das Thema gesunder Lifestyle, Ernährung, Sport, Fitness, Trends, Powernapping, Erholung, Motivation, Abnehmen, mentale Strategien, Yoga, Durchhaltevermögen, Grit-Coaching  und mehr. Meine Beiträge schreibe ich selbst und verknüpfe sie mit meinen langjährigen, aktuellen und kreativen Erfahrungen. Wissenschaftliche Recherchen helfen mir dabei und natürlich die ehrlichen Rückmeldungen meiner Mitmenschen.

    Schaue auch auf meine Medienseite und erlebe mich live auf » youtube.

    (PS: Beiträge für journalistische Zwecke können bei mir persönlich angefordert werden. Duplizierung und Vervielfältigung von meinen Texten sind nicht erlaubt!)

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