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20.3.2019 Blog 26

Die psychologische Wirkung von
Sieg und Niederlage im Sport (Teil 2)

Im  Blog 23 habe ich bereits über die Grundlagen von psychologischer Wirkung bei Sieg und Niederlage geschrieben. In diesem Teil 2 möchte ich das Thema vertiefen und das Bewußtsein dafür stärken.

„Wer sich auf den Lorbeeren ausruht, verwandelt diese unter Umständen bald in Dornen.“  

Dieser Satz zeichnet ein scharfes Bild von der Möglichkeit der Transformation von Gefühlslagen oder innerer Haltung zwischen Sieg und Niederlage. Die psychologischen Gründe für zu große Selbstsicherheit und Überheblichkeit können darin liegen, dass ein Sportler oder eine Mannschaft zu stark in ihrer Leistung bestätigt wurde bzw. in den Himmel gehoben wurde, ohne eine Niederlage zu erfahren. Die Medien, wie schon erwähnt, spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle.Psychische Reaktionen auf Niederlagen können vielschichtig sein. Negatives, positives, indifferente (Weiß nicht…) oder auch lasches Verhalten sind zu beobachten. Der negative Zustand wird durch Nachlassen der Kräfte, Rückzug, Schamgefühle, Enttäuschung oder durch den Verlust des Glaubens an sich selbst beschrieben. Dieser Zustand von einem Gefühlsstau oder Gefühlschaos kann dazu führen, dass der Sportler die Motivation für einen neuen Wettkampf blockiert oder reduziert. In Mannschaften können Teammitglieder helfen, den anderen mental und emotional zu unterstützen, bis er aus seinem Tief wieder herauskommt. Ein Individualsportler nutzt die Unterstützung durch Freunde, Familie, Trainer oder zieht eine Sportpsychologin hinzu. Die Fähigkeit, aus Rückschlägen positive Ergebnisse zu formen, ist eine wichtige psychische Fertigkeit, die durch mentales Training entwickelt werden kann. Wie denke ich über mich und meine Ergebnisse? Wie setze ich meine Erfahrungen in einen positiven oder negativen Rahmen? Wie steuere ich meine Gefühlswelt in dieser Situation?
Beispiele von Aussagen:
„Nach der Niederlage hat man Lust noch mehr zu trainieren und beim nächsten Mal möchte man seinen Gegner auf jeden Fall schlagen.“ (Gewinnorientierung)
„Ich spüre eine tiefe Wut über meine Niederlage und ich weiß, ich muss mich beim Training noch weiter anstrengen.“(Prozessorientierung ) Häufige Niederlagen können dazu führen, dass der Sportler aufhört systematisch und strukturiert zu trainieren. Abwesenheiten, Ausreden, Ablenkungen usw. können die Folge sein. Es kann vorkommen, dass der besiegte Gegner als unbesiegbar eingeschätzt wird und automatisch die Bereitschaft singt oder die Gewohnheit des Verlierens etabliert wird. ☹

Mehr gibt es bald im Teil 3.
Viel Spass beim Lesen wünscht fitmitgrit ( Grit Moschke )

 



15.3.2019 Blog 25

Abschalten  mit  Powernapping macht Unternehmen effektiver 

Ein kleines Nickerchen am Mittag ist notwendig, um einmal am Tag abzuschalten. Herz, Gehirn und Atmung werden in Ihrer Stimmigkeit verbessert und Stresshormone reduziert. Alle Körperfunktionen fließen harmonischer, die Konzentration steigt und die Fehlerquote bei der Arbeit sinkt. Wer am Mittag kurz schläft, wird oft noch als Außenseiter betrachtet. Die gesellschaftliche Akzeptanz aber steigt stetig, da immer mehr Menschen an dauerhafter Beschleunigung in Arbeitsprozessen scheitern. Immer mehr Unternehmen richten Powernapping - Räume ein oder bieten kleine Ecken zum Chillen. Doch das Wichtigste ist der Abschaltmoment.
Wie komme ich von dem vielen Druck, Gedanken an Erledigungen und Mailbriefkasten in eine gedankenfreie Zone?
Hier gilt: 1. Techniken erlernen 2. Üben 3. Integrieren und 4. Verinnerlichen und das Wichtigste: Dazu stehen, dass man etwas für seine Leistungssteigerung tut und nicht faul auf der Haut liegt. Hierfür sind ein gutes Selbstwertgefühl und ein hohes Gesundheitsmotiv bedeutsam. Das Yerkes – Dodson Gesetz von 1908 beinhaltet, dass die optimale Leistungsfähigkeit im mittleren Aktionsniveau liegt. Das bedeutet, dass zuviel Entspannung negativ auf die Arbeitsleistung wirkt, aber auch zu hohe Motivation und Aktionsenergie. Das Wort „Worklifebalance“ wird von vielen Unternehmen gerne benutzt. Gesundheitsthemen werden in Form von Workshops, Vorträgen oder Kursen angeboten. Die Mittagszeit mit einem Powernap zu gestalten ist  eine sehr günstige und effektive Methode, um schnelle Erholungseffekte rein passiv zu erzielen. Außerdem ist das gewöhnliche Mittagstief bestens geeignet, um Energie durch volle Entspannung mit Powernapping zu gewinnen. Das dauerhafte Überschreiten des Mittagstiefs durch Kaffee oder Rauchen ist der Biodynamik des Menschen als gegenläufig zu beschreiben. Es führt zu Disharmonien in den körpereigenen Rhythmen und längerfristigem Energieverlust bzw. zur Reduktion der Arbeitsleistung. Das Buch“ Powernapping – Smarte Pausen mit großem Erfolg“ kann bei Amazon erworben werden.
www.amazon.de/Powernapping-Smarte-Pausen-großer-Erfolg
  
PS : Beratungen zu Powernappingräumen, Vorträge und Workshops einfach telefonisch oder per mail anfordern.
 
Viel Spass beim Nappen wünscht fitmitgrit. (Grit Moschke )    

 



11.3.2019 Blog 24

Entschleunigung durch Yoga im Spitzensport – Warum Spitzensportler Entschleunigung beherrschen sollten?

 In meinem Blog 14 hatte ich bereits zum Thema „Yoga im Spitzensport“ wichtige Inhalte und Themenschwerpunkte vorgestellt. Während eines erweiterten Austausches mit der Yogaexpertin Barbara Plaza aus dem Spitzensport, konnten wir das Thema der Entschleunigung durch Yoga neu aufnehmen und diskutieren. Diese Impulse und Erfahrungen möchte ich vorstellen.
Entschleunigung ist ein praktischer Begriff, der als Gegengewicht in der hektischen Zeit an Bedeutung gewonnen hat. Die Sehnsucht nach einem entspannten Durchatmen zeigt sich in allen Bereichen der Gesellschaft. Der Spitzensport mit seinen vielfältigen und komplexen Anforderungen an die Athleten kommt an dem Thema ebenfalls nicht vorbei. Schneller und besser werden, Weltrekorde knacken, Olympiaqualifikationen erfolgreich bewältigen oder die Erwartungen der Sponsoren erfüllen, sind komplexe Herausforderungen.   Umso wichtiger ist es, dass Momente des Innehaltens und Nichtstuns als Gegenpart aufgesucht werden. Laut Barbara Plaza bietet Yoga genau diese Möglichkeit. Mit Yoga können bestimmte Bewegungsabläufe genutzt werden, um Entschleunigung bewusst zu machen bzw. diese gezielter zu empfinden. Das Aussprechen (Artikulation) von eigenen Bedürfnissen und Empfindungen im Moment der Entschleunigung ist ein damit verknüpfter Lernprozess, der zur verbesserten Wahrnehmungsfähigkeit, Regenerationsfähigkeit und damit wiederum zu erhöhter Leistungsfähigkeit führt.
Folgende Vorteile ergeben sich durch eine regelmäßige Yogapraxis:

  • Die Kontrolle und Ansteuerung der genutzten Zielmuskulatur und Muskelketten wird verfeinert.
  • Der Kontakt von Fuß und Boden bzw. Unterlage wird besser wahrgenommen. (Kann im Yoga gut durch den herabschauenden Hund oder durch den Sonnengruß erzielt werden.)
  • erhält mit spezifischen Asanas eine kinästhetische Rückmeldung seiner spezifischen Wahrnehmungsfähigkeit.
  • Yoga ermöglicht die Gestaltung von effektiven Lernpausen.
  • Yogatraining ermöglicht durch Ruhephasen die aktive Auseinandersetzung mit Feinheiten der Leistungsoptimierung.
  • Beim Yoga können durch einen langsamen Bewegungsfluss (Flow) Ängste reduziert und Selbstvertrauen verstärkt werden.
  • Yoga wird als wohltuende Regenerationsmaßnahme erlernt, integriert und selbständig fortgeführt.
  • Die regulative Komponente bei Verletzungen scheint aus praktischen Erfahrungen von Barbara Plaza durch den Aspekt der ruhigen und gezielten Atmung eine sehr bedeutende Rolle zuzukommen.
  • Ein Sportler, der Yoga und Entschleunigung  praktiziert, kann mentale Umstrukturierungen und selbstregulatorische Mechanismen erlernen.
    Beispiele für entschleunigende Selbstgespräche sind:    
  • „Ich muss schneller werden.“ - „Einfach langsam entspannen.“
  • „Ich programmiere mich mental.“ - „Einfach durchatmen und alle Gedanken. “
  • „Wenn ich leiste, bin ich gut.“ - „Nichtstun ist gut für Körper und  Seele. “
  • „Mehr, mehr, mehr…“ – „Grenzen spüren und respektieren, auch im Sport.“
  • „Meine Verletzungen im Oberschenkel schmerzen immer noch.“ – „Ich atme mich in die Entspannung und regeneriere meinen Oberschenkel besser.“
  • „Meine Krämpfe im Wettkampf behindern meine möglichen Erfolge.“ – „Ich atme in die tiefen Schichten meiner Muskulatur und entspanne.“
  • „Vor dem Startblock bin ich immer sehr aufgeregt.“ – „Ich atme mich in den Startblock und meinen Körper.“ (Hier im von Sinne von einer Einheit)
  •  Dieser Blogtext entstand im Gespräch mit Barbara Plaza (Yogaexpertin im deutschen Spitzensport) und Grit Moschke (Sportpsychologin im deutschen Spitzensport ) in Köln.  

    Viel Erfolg wünschen Barbara und Grit (fitmitgrit)

     



    6.3.2019 Blog 23

    Die psychologische Wirkung von
    Sieg und Niederlage im Sport (Teil 1)

    Sieg oder Niederlage können im Bewusstsein des Sportlers verschiedene Facetten zeigen.Daraus resultiert die weitere Qualität der Einstellungen zu Training und fortlaufenden Wettkämpfen. Die Zustände nach einem Sieg oder einer Niederlage werden besonders im Bereich der Emotionen und der Genauigkeit bzw. Ungenauigkeit des Bewegungsempfindens
    (Kinästhesie) deutlich. Die Ungenauigkeit ist bei einer Niederlage jedoch höher als bei einem Sieg. Warum ist das so? Siegen und Niederlage bedürfen einer differenzierten Beschreibung. Siegen bedeutet nicht, dass man automatisch den ersten Platz bei der Siegerehrung einnimmt. Bei einer Niederlage ist es durchaus möglich auf dem obersten Siegertreppchen zu stehen. Ein Sieg im psychologischen Sinne, bedeutet ein Erfolg beim Sportler und eine Niederlage kommt einem Misserfolg gleich. Das sind zwei trennscharfe Zustände. Erfolgreich können auch Athleten sein, die ihre Resultate verbessern konnten. Sie haben sich selbst besiegt. Eine Niederlage erleben Sportler, die Leistungen erzielen, welche unter ihrem Niveau liegen und die Hauptanwärter auf einen 1. Platz. Praktisch bedeutet das, dass auch ein Athlet, der einen 1. Platz errungen hat, persönlichen  Misserfolg interpretieren kann, wenn er mehr oder weniger unter seinem Leistungsniveau geblieben ist. Deshalb kann ein erster Platz auch mit einer negativen Stimmung einhergehen und ein 3. Platz mit absoluter Euphorie empfunden werden.
    Lindsey Vonn freute sich riesig über ihren 3. Platz bei der WM im Skialpin 2019. Nach einer langen Verletzungspause freute sie sich riesig über den unerhofften Rang, schloss glücklich und zufrieden ihre erfolgreiche Karriere und Verletzungsserie ab. Sie hatte sich in diesem Wettkampf selbst besiegt.
    Die Stimmung nach Sieg und Niederlage sowie die Einstellung, Selbstregulation und positive Ausrichtung der Gedanken, ist eine wichtige psychologische Fertigkeit für Sport, Alltag und Beruf.  Es entstehen bei Erfolg neues Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl von Zufriedenheit. Die Früchte des jahrelangen Fleißes sind geerntet, der Sportler freut sich und baut neue Motivation für das nächste Training und Wettkämpfe auf. Ganz besonders bei Mannschaften kann denen der Erfolg auch „zu Kopfe steigen“.  Sie bekommen Starallüren oder werden überheblich. Die Kraft wird überschätzt und die Stärke des Gegners unterschätzt. So kam es bei einem vielfachen Karatemeister zu einem totalen Knockout. Er konnte nach seinen vielen Erfolgen keine realistische Grundhaltung mehr aufbauen, betrachtete sich als stark und den Gegner als zu schwach. Er ging k.o. Seine Erfolgsserie war plötzlich zu Ende. Zuviel Selbstsicherheit oder auch Überheblichkeit führen zu einem falschen Selbstbild und potentieller Erfolgssicherheit.
    Der Einfluss der Presse spielt hierbei eine nicht zu unterschätzende Wirkung.  

    Denk‘ mal nach!

    Viele Erfolge wünscht dir fitmitgrit.  ( Grit Moschke )

     



    28.2.2019 Blog 22

    Optimale Trainingsmotivation mit dem
    Yerkes Dodson – Gesetz verstehen

    (Motivationspsychologie)

    Heute bist du fit wie ein Turnschuh und morgen schlaff wie ein nasser Waschlappen.Vielleicht kennst du dieses Gefühl. Die Motivation für ein Fitnesstraining steigt bei schönem Wetter an und du willst deine Limits prüfen und erkunden. Am nächsten Tag hast du Muskelkater, bist müde und der Körper fühlt sich schwer an. Du wolltest dein volles Potential ausschöpfen. Dein Balancesystem ist recht schnell aus der Balance gekommen. Psychologische Laien denken oft, dass man für gute und außergewöhnliche Leistungen besonders energiegeladen oder perfekt eingestellt sein muss.
    Das Yerkes – Dodson – Gesetz beschreibt den Zusammenhang von mentaler  Justierung und optimaler Leistungserbringung.Was bedeutet das genau? Ist die geistige Anspannung gefühlt sehr niedrig, du liegst entspannt auf der Coach und schläfst fast ein, dann bist du unproduktiv. 

    Liegt die geistige bzw. mentale Anspannung und Motivation im mittleren Bereich, dann kannst du dich gut konzentrieren und dein Geist bleibt flexibel bei der Ausführung deiner Trainingsübungen und Bewegungsabläufe. Die Konzentration ist hoch und es passieren die wenigsten Fehler. Du hast die besten Voraussetzungen für ein bestes und erfolgreiches Training. 

    Überschreitest du durch zu hohe Erwartungen, Ängste, angestrebten Perfektionismus oder durch eine hohe intrinsische Leistungsmotivation den geistigen Aktionsgrad, dann könnten deine Trainingsambitionen schnell ins Gegenteil umschlagen. Es entstehen Denkblockaden, Unaufmerksamkeiten und im Extremfall fällst du auf ein Null-Level zurück. Gehst du locker dein Training an, kannst du schnell von besseren Ergebnissen überrascht werden. Oft wird ein komplettes Loslassen beschrieben, um das langersehnte Ziel zu erreichen. Ein aktuelles Beispiel ist die Skirennläuferin Lindsay Vonn, die nach vielen Jahren der Verletzung und kurz vor dem Karriereende noch einmal eine Bronzemedaillie erreichte. Sie wusste, dass sie einen letzte Option hatte und dann neuen Lebensweg einschlagen würde und war mit ihren vielen Erfahrungen wahrscheinlich in einem optimalen mentalen Zustand. 
    Das Fazit ist, dass eine mittlere Trainingsaktivierung und Motivation im Wohlfühlbereich die höchste Chance auf optimale Trainingsergebnisse verspricht.

    Viel Erfolg wünscht dir bei der Anwendung 
    Grit Moschke (fitmitgrit)                                                            Foto: Živa Trajbarič

     



    18.2.2019 Blog 21

    Das sportliche Selbstgespräch im Wettkampf

    Wettkämpfe sind Situationen, die vielfache Kompetenzen von Sportlern und Sportlerinnen erfordern. Wettkampfängste managen, Erwartungen erfüllen, Selbstregulation, Adaption an bestimmte Trainingsbedingungen und die Regulation der physischen und innerpsychischen Balancen und Dysbalancen.Die Technik des „Mitsichredens“ kann eine beruhigende und starke Hilfe in diesem komplexen Moment oder Wettkampftag sein. Um diese Technik anwenden zu können, sind gewisse Lernprozesse und Basiskenntnisse erforderlich.
    Step 1: Du kennst deine Ziele und Möglichkeiten. Welche realistischen Ziele hast du dir an diesem Tag gesteckt und was beeinflusst dich sonst?
    Step 2: Welche Kernkompetenzen beherrschst du sicher? Nenne 3 davon präzise oder schreibe sie auf.
    Step 3: Vertraue dir!
    Step 4: Konzentriere dich auf deine Welt. Wenn du zuviel die äußeren Dinge betrachtest und analysierst, verlierst du an mentaler Kapazität und Ausrichtung. Dieser Zustand wird auch als geteilte Aufmerksamkeit betrachtet. Halte den Fokus. Gehe potentiellen Störfaktoren, wie Menschenmassen, Reportern usw.  aus dem Weg. Suche einen ruhigen Platz auf, wenn möglich.
    Step 5: Du hast ein Standardselbstgespräch in kurzen Sätzen erarbeitet, welches immer zur Hand ist. Übe es zu Hause vor dem Schlafengehen oder in ruhigen Momenten. Schreibe es auf oder sprich es auf dein Smartphone.
    Step 6: Formuliere knappe Sätze ohne Verneinung:

  • „Ich kann das!“
  • „Ich bin gut in Form!“
  • „Ich bin mental fit!“
  • „Ich bin gut trainiert!“
  • „Ich vertraue in meinen Körper und meine Fähigkeiten!“
  • „Heute konzentriere ich mich ganz besonders auf…!“
  • „Ich gebe mein Bestes!“
  • „Ich nehme meine Aufregung an und atme tief ein und aus!“
  • „Meine Ängste akzeptiere ich und sie geben mir einen natürlichen Adrenalinkick.“
  • „Ich bin gut vorbereitet und fokussiert!“
  •  Step 7: Rede weiter mit dir, auch wenn es schwerfällt! Halte den Kontakt mit dir selbst aufrecht! 

    Viel Erfolg beim Wettkampf wünscht Dir Deine fitmitgrit! ( Grit Moschke )

     



    15.2.2019 Blog 20

    Zwei unterschiedlich motivierte Waldläufer

    Ein leistungsorientierter Läufer möchte seinen Waldlauf unbedingt in 60 Minuten  zurückgelegt haben. Wenn er es an einem Tag nicht schafft, ärgert er sich und ist vielleicht noch gestresster als vor dem Lauf. Er beschäftigt sich danach noch mit Gefühlen des Misserfolges, mit Leistungsunzufriedenheit oder negativen Gedanken, die ihn nicht zur Ruhe kommen lassen. (Zielorientierter Läufer)
    Ein anderer Waldläufer, der kein Leistungsmotiv hat, geht locker und entspannt in die Runde. Er läuft in seinem Tempo. So wie er sich eben gut fühlt, hört auf seinen Atem, genießt nebenbei noch das Zwitschern der Vögel oder das Rauschen des Waldes. Wenn es ihm doch zu anstrengend wird, macht er eine Gehpause. Nach dem Lauf ist er zufrieden, dass er etwas für sich getan hat und belohnt sich mit einem erfrischenden Getränk. Bewegung oder Sport kann in Phasen von hohem Stressaufkommen als Genussmoment positiv eingesetzt werden. Probiere es aus.  Wer bereits im Job unter hohem Druck steht, könnte sich bei einem lockeren Läufchen durch den Wald aktiv erholen. (Prozessorientierter Läufer) Beim Laufen durch den Wald kannst du die eigenen Sinneskanäle schärfen. Hören, fühlen, riechen und schmecken. Modifiziere die Einstellung beim Laufen. Was willst du erreichen? Stress abbauen, einen Marathon vorbereiten oder an diesem Tag einfach nur locker traben? Unterschiedliche Laufmotive können auch variieren.Einmal läufst du auf Zeit und ein anderes Mal nur für den Genuss? Falls du das Laufen durch Wald und Wiesen ganz und gar nichts  abgewinnen kannst, gehe besser auf die Suche nach einer anderen Bewegungsform.Nutze die Ressourcen in deinem Freundeskreis, gehe gemeinsam zum Sport oder Waldlauf. Genieße es und tausche dich aus. Wichtig ist, dass du positive Emotionen bei deinem Waldlauf aufbaust. Das Leben soll leicht sein. 

    Viel Erfolg wünscht dir fitmitgrit. ( Grit Moschke )

     



    9.2.2019 Blog 19

    Startschwierigkeiten mit Progressiver Muskelrelaxation - Hindernisse und Störfaktoren

    Progressive Muskelentspannung ist nicht für jeden geeignet. Die Entspannungsmethode nach Jacobsen ist ein häufig verwendetes Verfahren, um Stress zu reduzieren oder im Allgemeinen mehr Ruhe in das seelisch- körperliche Wohlbefinden zu integrieren.
    Es werden verschiedene Körperbereiche im Wechsel angespannt und dann wieder gelöst. Dieser Spannungswechsel führt  zu einem verbesserten Wohlbefinden und auch zu erhöhter Leistungsoptimierung. Die Erfahrungen im Training mit Sportlern, Führungskräften und kranken Menschen haben gezeigt, dass verschiedene Gründe eine Rolle spielen können, warum die Methode nicht von jeder Person angenommen oder überhaupt probiert wird. Einige dieser Gründe möchte ich hier aufführen.

    -Bei depressiven Menschen kann weiterer Grübelzwang entstehen.
    -Die Geräuschkulisse im Umfeld ist zu stark.
    -Einengende Kleidung wird vorher nicht gelockert.
    -Die Teilnehmer können nicht in der Gruppe entspannen oder umgekehrt.
    -Eine grundlegend falsche oder zu schnelle Atmung lässt ein Entspannen nicht zu.
    -Bei Menschen mit starkem Sympathikusanteil, z.B. aufgrund von hormoneller Disbalance  wird Entspannung als Störfaktor in Ihrem Energiefluss wahrgenommen.
    -Der Boden oder die Umgebung sind zu kalt.
    -Die Stimme des Kursleiter ist unangenehm.
    -Entspannung wird als Machtverlust erlebt. (Jemand sagt mir, was ich tun soll und das Gefühl zu erleben, die Führung zu verlieren)
    -Der Entspannungsmoment wird als Druck empfunden.

    Die Methode kann im Sitzen und im Liegen in 10 oder bis hin zu 45 Minuten durchgeführt werden.
    Anleitungen gibt es dazu in Hülle und Fülle. Wer regelmäßig trainiert, Nebenwirkungen reduziert  und sich bewußt einläßt,  kann seine täglichen Energieressourcen sehr gut steuern und verbessern.


    Es wünscht dir viel Erfolg.
    Deine  fitmitgrit (Grit Moschke)

     



    7.2.2019 Blog 18

    Stress weg mit 5-4-3-2-1 Technik

    Das Thema Stress ist bekannt und doch immer stetig  ein  Problem. Ob auf der Arbeit oder im Alltag.  Es gibt häufig Situationen, in denen du dem Stress nicht ausweichen kannst. Meistens sind es auch Gedanken an die Zukunft oder Befürchtungen auf Grund schlechter Erfahrungen, die Stress auslösen. Es ist meist nicht die Situation selbst, sondern vielmehr die Bewertung einer Situation, welche  Stress auslöst. Deshalb solltest du Methoden kennen, die dich unterstützen, um besser mit Stress umgehen zu können. Helfen kann dabei die 5-4-3-2-1-Technik aus der Traumatherapie. Diese Technik unterstützt, die Gedanken immer wieder ins Hier und Jetzt zu führen. Du arbeitest dabei mit dem Sehen, dem Hören und dem Fühlen. Bevor du mit der Übung beginnst, suchst du dir  einen ruhigen Platz im Raum oder in der Natur. Du konzentrierst dich auf einen Punkt in der Umgebung, zum Beispiel auf einen Baum. Beschreibe fünf Dinge, die du siehst:

  • Ich sehe Vögel auf dem Baum sitzen.
  • Ich sehe die Blätter am Baum.
  • Ich sehe die Zweige.
  • Ich sehe den Stamm.
  • Ich sehe den Himmel.
  • Nun  konzentrierst du dich auf das Hören:
  • Ich höre die Vögel zwitschern.
  • Ich höre die Blätter rascheln.
  • Ich höre Autos fahren.
  • Ich höre Kinder lachen.
  • Ich höre meine Atmung.
  • Zum Abschluss legst du den Fokus auf das, was du fühlst:
  • Ich fühle meine Atmung.
  • Ich fühle meine Sitzhaltung
  • Ich fühle die Wärme der Sonne
  • Ich fühle den Rasen, auf dem ich sitze.
  • Ich fühle meine Hände.
  • Nach den 5 Wahrnehmungen im Sehen, Hören und Fühlen beginnst du, die Übung mit den 4 Wahrnehmungen zu wiederholen, danach mit 3, mit 2 und mit 1. Es darf bei der Wahrnehmung auch zu wiederholten Nennungen im Sehen, Hören oder Fühlen kommen. Nach dem letzten Durchgang kannst du die Augen schließen und den Fokus auf dein inneres Gefühl richten. Hier sollte sich nun ein Gefühl der Entspannung breit machen. Fühlst du dich nicht wohl bei der Übung, kann sie zu jedem Zeitpunkt abgebrochen werden. 

    Viel Spass wünschen dir fitmitgrit (Grit Moschke und Lukas Jokiel)

     



    30.1.2019 Blog 17

    Optimismus stärkt die Abwehrkräfte im Winter

    Optimismus stärkt die Abwehrkräfte im Winter - Oder wie Du einfach optimistischer werden kannst!
    Du hast bestimmt schon einmal von der Geschichte mit dem halbvollen Glas gehört? Der Optimist sagt, dass es halb voll ist und der Pessimist sagt, dass es halb leer ist. Optimismus wirkt sich positiv auf unsere Gesundheit aus. Anders formuliert, bedeutet das, dass du zuversichtlich in die Zukunft schaust. Du erwartest Gutes, auch wenn die Situation für dich eher herausfordernd oder problematisch aussieht. Du glaubst an ein glückliches Ende oder ein Happy End. Diese Art und Weise des Denkens führt dich zu mehr Widerstandskraf, auch Resilienz geannt. Wenn Optimisten sich selbst fragen, ob sie es schaffen, sagen sie „Ja“ zu den Herausforderungen des täglichen Lebens. Je optimistischer du bist, um so mehr bist du bereit dich anzustrengen, und desto motivierter wirst du sein. Ein Optimist bleibt beharrlich bei einer Sache und ist zielstrebig. Der optimistische Gedanke verbindet sich mit optimistischem Verhalten. Die Muskeln sind in Aktion, der Pulsschlag schwingt in Harmonie, das soziale Umfeld reagiert positiv und die Freude am Leben stärkt das Immunsystem.  Die wissenschafltichen Zusammenhänge sind im Bereich der Psychoimmunologie sehr genau beschrieben. Du musst kein geborener Optimist sein, denn du kannst lernen, optimistisch zu denken.
    Reflektiere folgende 3 Fragen:

  • Vielleicht tust du dich mit dem Gedanken schwer oder glaubst, dass Optimismus überwertet ist?
  • Bedeutet Optimismus, dass du immer positiv denken sollst oder besser realistisch?
  • Bedeutet Optimismus, dass du an dich  glaubst?
  • Versuche einen positiven Impuls zu setzen, wenn du das halbvolle Glas betrachtest und es geht dir noch besser, weil…Du kannst diesen letzten Satz vervollständigen, wenn du folgende Übung ausprobierst. 
    Eine kleine Auswahl an optimistischen Begriffen helfen dir,  eine optimistische Perspektive zu prüfen und zu trainieren. Welche Worte assoziierst du häufiger  und schöpfst daraus Energie und Kraft?
    Sonnnenaufgang                Happy End            Glück    Liebe   Positives Denken  Mut     Frühling Kraft              Vertrauen                   Ideen                 Vitalität               Sonne    Vorfreude        innere Stärke    schöne Zeit                 Vertrauen                 Selbsbewußtsein            Lächeln  

                                           „Auf die Dauer der Zeit nimmt die Seele die Farben Deiner Gedanken an. “(Marcus Aurelius) 

    Besonders in der dunklen Jahreszeit ist es hilfreich, wenn du farbige Gedanken mit deinem  alltäglichen Tun verknüpfen kannst. Diese Methode verschafft dir neue Energie und Kraft. Folgende Farbbeispiele  kannst Du mit einer eigenen Assoziation verknüpfen:
    Weiß  - Ich schwebe leicht dahin wie auf einer  Wolke. Gelb – Sonnenaufgänge finde ich besonders romantisch. Orange – Eine süße und saftige Orange essen. Rot – In einem roten Abendkleid fühle ich mich gut angezogen. Grün – Beim Betrachten von tropischen Landschaften geht mein Gärtnerherz auf. Blau – Wenn es kalt ist in Deutschland, stelle ich mir oft einen blauen Strand mit Palmen vor. Lila – In meiner Kindheit hatte ich  lila Lieblingsschuhe aus weichem Leder an.  
    Falls trotz aller positiver Vorstellungen, negative Impulse auftauchen,  nimm auch diese an. Später nutzt du deine mentale Trickkiste und suchst eine positive Variante eined Gedanken aus. Nutze die Kraft der positiven Erinnerung aus Vergangenheit und Gegenwart sowie die Kraft der Farben. Dein Gehirn wird mit positiven Reaktionen agieren. Stärke deinen Geist und deinen Körper, im  Winter und immer wieder.  Du schaffst das! Text

    Viel Erfolg wünscht dir deine fitmitgrit! ( Grit Moschke)

     



    24.1.2019  Blog 16

    Real talk with sports psychologist about coping with fear in windsurfing & surfing

    Wipeouts, falls, crashes, unpredictable catapults, high waves, crazy tricks... All this and much more can bring us joy or fear.One of the scariest thing in windsurfing is the basic Speed loop, Forward loop. The trick in which you have to jump to the front and do the "catapult in the air". For this trick, you need full commitment or another day goes by. As an example, we focused especially on this trick, but the interview can help you in many ways.The biggest problem in our Bushmans FREEWAVE COURSE was to find the trigger point in our students. So, they could commit and jump for the first time. Our teaching technique is 100 % professional and that is why we would like to add psychology to it. You know, that it is even on 101 %. We sat down on the high cliff where the water was splashing on the rocks and we talked to the most brilliant sports psychologist. Her name is Grit Moschke from Germany who is a big expert on the topic of sports psychology. So we asked her to help us HELP YOU. Specifically, help you to get rid of the fear of anything in windsurfing and surfing.
    Next Project: 4.6.-22.6.2019 in Mauritius ( www.bushmans.si)

  • How long are you in the sports psychology business and with what athletes you work with?
  • I work as a sports psychologist over 10 years. Over this time I worked with all kinds of Olympic sportspeople. For example, I prepared Hans Peter Durst for Paralympic games in London (2012) and Rio de Janeiro (2016).But I love all kinds of sports and I feel very connected to movement in the water. That is why I am also learning surfing and windsurfing. This helps me to understand the world of surfers.
  • So, you think water and natural surroundings are important in life?
  • YES. Surfing & windsurfing are actually one of the hardest sports I have ever learned. The toughest part is the ability to deal with unexpectable conditions of water and wind. To know this is the real masterpiece.
  • What is fear? What does it do to our body?
  • Fear or anxiety is sometimes good because it helps us to avoid those dangerous moments- at some point, it can also save our lives. Fear produces adrenaline to fight, to compete and to get tense in our bodies and muscles. Our heartbeat jumps up and this activates our body to do the next step.
  • Can we get rid of the fear?
  • Yes. First, we should be aware of our own fear level and where is it coming from. For some people, this is hard to figure it out and others have no problem at all. The range of anxiety level can be explained by being a little stoked to be in a real panic.
  • So, how would you suggest to be more stoked- relaxed?
  • Take a step back and observe the situation in which you are. In emergency cases breath deep. Take inhales and exhales in a normal rhythm. And one of the most important things is to know your skills and what you are capable of. You really need to know them so you can trust your body and mind.
  • Can you tell me more about breathing?
  • Breathing techniques are basic things to start within the water sports. Simply because the water goes away from the body as soon as we exhale from our mouth. Sounds easy? It is, but still many people have problems with it. Anyway, that is one of the basic techniques to start with. I say that breathing techniques you should learn them before the ship goes down. And they are very easy to learn. Just inhale through the nose and exhale through the mouth. To feel the breath relax your hand flat on your belly bottom.
  • Are there steps to overcome the fear while trying to do Speed loop for the first time?
  • Yes. Everyone, everybody can overcome fear.You have to know that falling is not a daily skill that is why is so scary. Try to learn to fall into the water, on the trampoline in the foam pit and most of all just let it happen. It is that easy. You are falling in the soft water and not on the concrete.Imagine your loop as often as possible and watch many videos. Self-talk about your upcoming loop in the water is a very good thing. Talk to yourself what do you want to do and finish your self talk with 3 keywords. If for example Bushmans windsurf instructor has told you to do it in steps like...CHOOSE THE WAVE, JUMP, ROTATE, LANDthen repeat those words, but make them even more simple and short: WAVE, JUMP, TURN, LAND.Add even rhythm to the words: ONE, HOP, PŠŠŠ, BUM.
  • This is a little bit of visualization already. Isn't? Does the actual visualization help?
  • True. It is 100% helpful and recommended to become better or an expert. Design one picture of your loop with all the details in it. Details such as noise, smell, visual thing. Imagine the sound of the wave, wind, feel the temperature of the water. Use all the senses and then imagine you are doing the trick. If your picture is incomplete you have to imagine it again. Repeat it many times and again you reduce the picture in simple keywords.ONE, HOP, PŠŠŠ, BUM.That kind of visualization has a high impact on your performance.
  • Do you have a SPECIAL JOKER in your pocket to help someone be more mentally fit?
  • Everybody has their own mindset. If I do know the mindset of the athlete after a while I find this joker. Joker is always unique.

    Thank you so much Grit, we really love your answers and see you on the next Bushmans trip on Mauritius where you will tell us even more about it. 

    Živa Trajbarič + Grit Moschke

     



    28.12.2018 Blog 15

    Querdenken in Sport und Training -
    Warum und wie?

    In Sport und Training versuchen wir kontrolliert vorzugehen, um größere Wahrscheinlichkeiten zu verringern. Schrittweises Denken gibt uns Sicherheit, reduziert Ängste und kann uns zu Erfolgen führen. Wettkampfroutinen zum Beispiel sind hilfreich, um den Geist und Körper fokussiert auf die entsprechenden Handlungen auszurichten.Geradedenken ist ein Gegenpol zum Querdenken.Doch wie kann  Querdenken  für Sport, Training und Wettkampf angewendet werden und welche Vorteile ergeben sich? Gezieltes Denken kann Denkschleifen, Gedankenkarusselle auslösen und mental viel Energie beanspruchen. Querdenken ist intuitiv. Es wird mehr gespürt als gedacht. Die Sinne fügen sich zusammen und die Entscheidung unterliegt keiner analytischen Bewertung. Das kann sehr entlasten. Es entstehen geistige Freiräume, die neuen Schwung ins Geschehen bringen. Details werden selektiv verwendet und subjektiv bewertet. Die Bewertung durch äußere Faktoren bleibt aus. Es gibt kein richtiges oder falsches Zwischenergebnis. Beim Erlernen einer Schwimmart kann die Anweisung wie ein Delphin zu schwimmen, neue motorische Fähigkeiten und Fertigkeiten zu Tage fördern. Besonders bei Kindern wirken diese kreativen Ansätze. Würde die entsprechende Schwimmart in methodische Schritte geteilt, könnte es zu längeren und komplexeren Lernprozessen kommen. Querdenken kann Spass machen und Motivation fördern. Du möchtest eine neue Trainingsform im Radsport entdecken, dann probiere sie selbst aus. Vielleicht fährst du an einem Tag einfach ohne Planung los und schaust was passiert? Eine Trainingstour kann auch durch verschiedene Länder gehen und spontan passieren. Fahre dorthin, wo es dich hinleitet. „Go with the flow“ ist ein gängiger Ausdruck dafür. Sammle Erfahrungen, die dich bereichern und von innen stärken. Es gibt kein Ja oder Nein, sondern nur eine erweiterte Sicht der Dinge, die du hinterfragen kannst. Was war neu daran, was nehme ich in mein Trainingsrepertoire auf und was lasse ich raus?  Konventionelle Denkmuster schaltest du schneller aus und lasse frischen Wind in dein Gehirn.
    Du kannst dich jederzeit verändern.
    Probiere es aus und lerne mehr über dich und die Welt.
    Viel Spass beim Querdenken in Sport und Training. 

    Eure fitmitgrit (Grit Moschke)

     



    18.12.2018 Blog 14

    Yoga im Radsport – Interview mit Yogaexpertin Barbara Plaza im deutschen Spitzensport


    Das Wort „Yoga“ ist in aller Munde. Viele Menschen nutzen es zur Entspannung, zur Kräftigung ihrer Muskeln, Sehnen und Bänder oder als Ausgleich zum Arbeitsalltag.Auch im deutschen Spitzensport hat sich Yoga bereits gut etabliert. Um mehr darüber zu erfahren, beschreibt die Expertin Barbara Plaza ihre Erfahrungen. Sie ist Sportwissenschaftlerin, Yogaexpertin und bringt durch Yoga viele Spitzensportler in einen besseren Zustand. Besonders im Radsport gibt es einen riesigen Bedarf für Yoga und kann für noch bessere Leistungen genutzt werden. Deshalb habe ich Barbara als Interviewpartnerin gewinnen können.
    Frage 1: Warum ist Yoga so wichtig im Spitzensport?
    „Yoga im Spitzensport ist wichtig, um die Polung zwischen optimaler Belastung und Regeneration zu finden. Ein Spitzensportler wird erfolgreich, wenn er eine hohe Selbstmanagementkompetenz hat und aktiv seine Leistung und Entspannung steuert. Besonders der für die Erholung zuständige Teil, der parasympathische Anteil im Körper, wird durch bewusste Körperwahrnehmung geschult.“
    Frage 2: Wie könnten Radsportler von Yoga profitieren?
    „Radsportler kämpfen mit hohen Trainingsumfängen von bis zu 500 km die Woche. Das ist ein hoher physischer Anspruch, der über lange Zeit an Grenzbereiche gehen kann. Adäquate Regeneration wird deshalb umso wichtiger. Oft treten Schmerzen durch Überlastung auf, die über eine bewusste innere Beobachtung und Atmung verändert werden können. Yoga gibt die Möglichkeit hin zu einem „Ich darf!“, weniger „Ich muss!“. Das entlastet auch mental. Die Selbstregulation über Atmung, Yoga-Asanas, Selbstbeobachtung   und Ruhe bildet den optimalen Ausgleich. Ängste, auch Wettkampfängste werden reduziert.“
    Frage 3: Gibt es spezielle Muskelgruppen, die durch Yoga- Asanas beim Radsport besonders beeinflusst werden können, da Radsportler meist sehr lange gebeugt auf dem Rad sitzen?
    „Ja, es besteht ein Zusammenhang zwischen dem M. iliopsoas, dem Zwerchfell und dem unteren Rücken. Wenn der Hüftbeuger (M. iliopsoas) durch die ständige Kontraktion der Pedalbewegung gebeugt wird, entsteht eine Verkürzung, die die entsprechenden funktionalen Muskelschlingen im Hüft-, Rücken- und Beinbereich einschränken. Yoga bietet hier einen erweiterten Ansatz zum bewußten Umgang mit dem Thema. Durch bestimmte Spiralbewegungen mit dem Körper wird außerdem das Sichtfeld verbessert, welches oft mehr linear als multidirektional eingesetzt wird. Die bessere Nutzung der Fußkräfte auf  der Pedale kann durch Yoga ebenfalls optimiert werden.“
    Frage 4: Wenn du einem Radsportler einen ultimativen Tipp für den ersten Schritt zum Thema Yoga geben könntest, welcher wäre das? „Mein Tipp ist, ohne Bewertung an Yoga heranzugehen und es einfach auszuprobieren. Besonders wichtig ist die Unterstützung durch einen Experten oder Expertin, die ganz genau auf die individuellen Bedürfnisse eines Sportlers im Spitzensport eingeht und eine qualifizierte Expertise und Erfahrung vorweisen kann.“
    Kontakt: Barbara Plaza, Olympiaweg 50, 50933 Köln, info@barbara-plaza.de, Mobil: +49 1738261157  
    Ich bedanke mich ganz herzlich für das Interview, Barbara.
    Deine Grit. 

     



    15.12.2018 Blog 13

    Smartphone im Training, Sport und Alltag - Eine Reflexion von fitmitgrit (Sportpsychologin; Dipl.-Psychologin im deutschen Spitzensport)

    Unser tägliches Leben wird zu einem großen Teil von unserem Smartphone bestimmt. Wir haben es ständig in der Hand, behüten es gut und erfreuen uns an den vielfältigen Möglichkeiten der Nutzung. Es ist uns eine große Unterstützung in allen Lebensbereichen. Freundschaften pflegen, neueste Informationen zu Lieblingsthemen erhalten, Musik hören und persönliche Trainingsdaten eingeben.Wir sitzen zusammen und schauen uns weniger in die Augen, hören weniger konzentriert zu, lassen die Sinne umherschweifen. Wir urteilen sehr schnell über Menschen, egal ob wir sie kennen oder nicht, bewerten ungefragt. Wir lassen uns ein fiktives Leben durch optimierte Fotos und Videos vorspielen. Es bleibt weniger Zeit zum Chillen und Nachdenken.Auch die Selbstbewertung verstärkt sich. Wer bin ich? Wie lebe ich? Bin ich ok? Was muss ich tun, um wie die anderen zu sein? Welches Leben führe ich? Im Bereich Sport, Fitness und Wettkampf entsteht ein unmittelbarer Vergleich mit Gleichgesinnten. Sollte ich schneller sein? Sollte ich mehr Muskeln aufbauen? Ist meine Laufstrecke die bessere, mein Rad hochwertiger ausgestattet als von meinem Konkurrenten? Den ganzen Tag können wir diese Impulse wahrnehmen, Fragen an uns selbst stellen?  Sie verbrauchen unsere mentale und emotionale Kraft, lassen uns von den täglichen Lebensdingen ablenken und die Realität verschwimmen. Das Schauen auf das Smartphone schränkt die Blickwinkel der Augen ein. Es entstehen Augenmiopathien.Beim Gang ins Fitnessstudio geht es  um ein nettes Bild für Instagram, um eine schöne Pose oder einen neuen Klamottenstyle. Im Bereich der Wettkampfvorbereitung, wo der persönliche Fokus auf dem inneren Gleichgewicht liegen sollte, entstehen viele neue und vergleichende Gedanken. Es wird die virtuelle Welt als reale angenommen und unser Gehirn ständig mit Herzchen und Emoticons belohnt.Es gibt Handydiäten oder Fastenkuren in Kliniken, Schulen und  Privathaushalten. Ein Fasten ohne Smartphone ist ein Zeitraum, in dem unser ständiger Begleiter ausgeschaltet wird oder in einer entfernten Ecke im Haus für eine gewisse Zeit liegen bleibt. Es entsteht Raum und  Zeit für die realen Gegebenheiten der eigenen Seele, der Wahrnehmung, unserer Umwelt und vielleicht eine Pause des Nichtstuns?Im Nichtstun entsteht Kreativität, das Herz schlägt wieder harmonisch und wir fühlen uns   entspannter. Ein kleines Gespräch mit dem Trainingspartner, Zeit für Emotionen, die Augen sind frei für Neues, die Natur, die Momente im Hier und Jetzt. Das alles können wir in unserer Geschwindigkeit genießen. Für alle Sportler und Wettkämpfer entstehen beim Abschalten ohne Smartphone wichtige Momente der Reflexion, der Entspannung und der Regeneration, um erfolgreich zu sein. Trainingseinheiten werden zur wirklichen Einheit, aus Muskel, Kopf, Gefühl und Intuition. Wer diesen natürlichen Zustand wieder übt, kann neue Erfolge im Sport anvisieren.

    Sei erfolgreich, locker im Kopf und entscheide selbst.Ich wünsche euch viel Erfolg beim Smartphonefasten. 

    Deine fitmitgrit ( Grit Moschke)

     



    6.12.2018 Blog 12

    Vorstellung des Buches  "Entfessele Dich - wie du aus dir machst, was in dir steckt"  von Heike Henkel (Olympiasiegerin)als Lesetipp für Sportler und Menschen, die erfolgreich werden wollen

    Heike Henkel war ein Jahrzehnt lang eine der Top – Leichtathletinnen der Welt. Sie schaffte es innerhalb von drei Jahren die Titel als Europameisterin, Weltmeisterin und Olympiasiegerin in der Disziplin Hochsprung zu wiederholen. In diesem Jahr hat sie und ihre Co - Autorin Anke Precht ihre mentalen Strategien in klarer und praktischer Art in ihrem Buch zusammengefasst. Es soll andere Sportler und Menschen inspirieren, das eigene vielfältige Potenzial abzurufen, Hindernisse zu bewältigen und positive Strategien zu entwickeln. Der Titel des Buches „Entfessele Dich“ ist eine Metapher für einen wichtigen Zustand, den Sportler auf unterschiedliche Weise erleben. Emotionen, Gedanken, Gefühle nehmen im Training und Wettkampf besondere Farben und Veränderungen an. Die Sportler, die diese Änderungen effektiv managen können, werden erfolgreich sein. Heike Henkel gibt Einblicke in viele persönliche Ereignisse, Wege und Umwege. Das Buch ist leicht verständlich strukturiert und egal welche Seite der Leser aufschlägt, es bleibt interessant. Um die   Leidenschaft für eine Sache zu entwickeln, braucht es viele Voraussetzungen. Heike beschreibt ihre persönlichen Methoden in vielen Details. Das Buch unterscheidet sich von wissenschaftlicher sportpsychologischer Literatur, da es direkt von einer erfolgreichen Sportlerin selbst geschrieben wurde. Heike Henkel ist eine Frau, die es wissen muss.  Thematisch zieht sich der Leitfaden durch die Inhalte wie Motivation, Ziele, Selbstvertrauen, Gedanken, Gefühle, innere Bilder, Verhaltensmuster, Krisen, Regeneration und Stressmanagement. Ein Muss für alle Topsportler und solche, die es werden wollen.Heike Henkel und Anke Precht gelingt es mit ihrem Buch, Menschen zu motivieren, ihre Träume zu leben.Authentisch, klar und praktisch.

    Das Buch kannst unter folgendem Link bestellen:
    https://www.amazon.de/ENTFESSLE-DICH-Wie-machst-steckt/dp/3869804149/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1543838338&sr=8-1&keywords=entfessele+dich

    Viel Spaß beim Lesen und vielen Dank. 

    Deine Grit (fitmitgrit)

     



    28.11.2018 Blog 11

    "Selftalk" als mentale Strategie

    Der sogenannte „Selftalk“ bzw. das Gespräch mit sich selbst ist im Sport bzw. Spitzensport eine Methode, um durch gezielte Kommunikation eigene Leistungen, motorische Fertigkeiten und Einstellungen zu verbessern. Dem Sprechen geht ein gezieltes Denken voraus, welches die Einzelelemente der Bewegung oder die einer Situation zerlegt. Im Sport kann das Erlernen einer Bewegung mit Worten verbunden werden, um den Lernprozess zu verbessern. Die Bewegungen werden über Auge und Ohr wahrgenommen und sprachlich formuliert. Das heißt, die Sinne werden gebündelt und führen zu einer rascheren Beherrschung der Übung oder des Ablaufes. Eine mentale Strategie ist es deshalb, weil alle Informationen wie Richtung, Weite, Form usw. vorgestellt werden, um sie in Training oder Wettkampf zielführend einzusetzen. Sie  wird in diesem Fall  als idiomotorische Technik beschrieben oder auch im Zusammenhang von ablauforientierten Selbstgesprächen beschrieben. Du kannst Selbstgespräche laut oder leise führen. Probiere es aus. Selbstgespräche im Alltag oder Sport helfen, sich auf das eigene Innere zu fokussieren. Wer es schafft, Selbstgespräche zu führen, hat Vorteile. Potentielle Ziele werden genauer definiert, Abläufe präziser wahrgenommen, Fehlerquellen entdeckt und das Selbstbewußtsein geschult. Unabhängig von dem Erlernen und Anwenden von spezifischen sportlichen Fertigkeiten kann die Eigenmotivation verstärkt werden durch selbstmotivierendes Anspornen. Folgende Sätze sind dir bestimmt bekannt: „Du schaffst das!“ (Kompetenz) „Das Ziel ist ganz nah!“ (Zielorientierung ) „Wer wagt, gewinnt!“ ( Risikobereitschaft) „Ich habe im Training alles gegeben und bin gut auf den Wettkampf vorbereitet.“ ( Motivation ) „Ich will auf das oberste  Treppchen!“
    (Gewinnorientierung ) 

    Es gibt wichtige Dinge, die du bei der Formulierung beachten solltest.

  • Benenne 3-5 Knotenpunkte der Bewegung.
  • Halte das Selbstgespräch kurz und knackig.
  • Kürze Denkschleifen ab bzw. vermeide diese ganz. 
  • Schreibe das Selbstgespräch auf.
  • Formuliere das Gespräch präzise.
  • Lasse Wörter wie „Nicht“, „Nein“, „Kein“ oder „Nie“ aus den Formulierungen.
  • Nimm dein Selbstgespräch auf deinem Smartphone auf und höre es dir immer wieder an.
  • In meinen nächsten Blogs werde ich das eine oder andere Selbstgespräch ganz praktisch vorstellen. Du kannst dich jederzeit melden und ein individuelles Selbstgespräch mit mir gemeinsam erarbeiten. 

    Deine Grit ( fitmitgrit )

     



    25.11. 2018 Blog 10

    40 Jahre mit Leidenschaft in Bewegung

    Seit meiner frühen Kindheit hat mich die Welt des Sports nicht mehr losgelassen.Mit 7 Jahren
    ( 1979 )
     wurde mein Bewegungsdrang erkannt und gefördert. Ich hatte als Kind viele Möglichkeiten, meine sportlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Lange Radtouren mit der Familie, Wandern in der sächsischen Schweiz, sommerliche Schwimmbadbesuche nach der Schule, Skifahren im kleinen ortsnahen Mittelgebirge, Schlittschuhlaufen im Winter und Tanzen auf Familienfesten, prägten meine sportliche Entwicklung. Meine Sportlehrer motivierten mich immer wieder auf’s Neue, besser zu werden, neue Bewegungsformen und Sportarten zu entdecken. Dankeschön!!! Während meiner Schul- und Freizeit konnte ich folgende Sportarten erproben: Leichtathletik, Turnen, Basketball, Karate und Fallschirmsport mit insgesamt 33 Sprüngen. Erfolgreiche Wettkämpfe absolvierte ich besonders im Ausdauerbereich von 1000m, 2000m und 3000m. Die Besteigung des Kilimandscharos 2007 war meine letzte größere Ausdauerleistung. Die eigenen Kräfte sammeln und günstige Strategien mit Leichtigkeit zu entwickeln, war schon immer ein Talent von mir. Mit 19 Jahren (1992) begann meine berufliche Laufbahn als Fitnesstrainerin. Ich unterrichtete in verschiedenen Fitnessstudios in Köln. Zeitgleich absolvierte ich mein Studium der Sportwissenschaft in Köln, und begann im gleichen Jahr nach Erhalt meines Diplomes mein zweites Studium im Fach Psychologie ebenfalls in Köln. Vier Jahre nach Nelson Mandelas Freilassung 1996 arbeite ich für das Olympische Komitee der Niederlande und führte in ländliche Schulen im Mpumalanga District in Südafrika Sportunterricht als Unterrichtsfach in Primarschulen ein.Mit 28 Jahren gründete ich mein eigenes Unternehmen fitmitgrit, um ausschließlich Privatkunden und Unternehmen zu betreuen.Die kreative und praktische Verknüpfung der Wissensbereiche Sportwissenschaft und Psychologie macht mich zu einer gefragten Referentin für Unternehmen
    und private Kunden. Seit 2008 betreue ich erfolgreich Topathleten verschiedener olympischer Sportarten. Ich bin deutsche Expertin der Sportpsychologie und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Sportpsychologen in Deutschland.Die Leistungsoptimierung als Herausforderung wird gerne in der Wirtschaft genutzt, um Führungskräfte zu stärken. Unternehmen profitieren von meinem breiten Spektrum und kreativen Handlungskompetenzen. Die Philosophie meiner Tätigkeit entspricht dem humanistischen Menschenbild. Positive Psychologie und der Glaube an die Ressourcen eines Menschen bestimmen mein Leitbild.Aktuell schreibe ich über meine individuellen Erfahrungen und kreative Methoden, die ich in den letzten Jahrzenten entwickelt habe. Das neueste Projekt heißt „Wassercoaching“ und ich habe seit 10 Jahren meine Liebe für verschiedene Wassersportarten entdeckt.Wer Leidenschaft im Sport erlernen möchte, kann dies in meinen Trainings oder Coachings explorieren.Bewegen, Schwitzen, Lernen, Traininieren und Relaxen: Einfach schön!!! 

    Eure fitmitgrit (Grit Moschke)

     



    15.11. 2018  Blog 9

    Wassercoaching für Körper und Seele

    Wasser ist der Ursprung unseres Lebens. Wer gerne einmal die Seele baumeln lässt, fährt ans Meer oder geht schwimmen. Der Aufenthalt am Meer oder an einem See bringt neuen Schwung und Energie.Wassercoaching wird in Verbindung mit Surftherapie, Ergotherapie oder auch Physiotherapie im Wasser verwendet. Kriegsveteranen lernen Wellenreiten oder Surfen, um ihre traumatischen Erfahrungen zu verarbeiten bzw. zu vergessen. Menschen mit Behinderungen erfahren neue Kräfte und lassen negative Erfahrungen im Wasser zurück. Kinder und Erwachsene fühlen sich im Meer pudelwohl. Doch gibt es genauso viele Menschen, die den Genuss des Schwimmens, Gleitens oder beim Surfen einer Welle nicht kennen. Sie haben Angst. Angst vor der Tiefe des Meeres, Angst vor dem Ertrinken, Angst vor Fischen usw. Wassercoaching ist weit mehr als nur Surfen, Schwimmen oder Paddeln.Coaching beschreibt im allgemeinen verschiedene Maßnahmen und Methoden, um Lösungsvorschläge für persönliche Fragestellungen zu bearbeiten. Deshalb können Bewegung und Kommunikation im Wasser sehr vielfältig angewendet werden. Surfen ist besonders gut geeignet bei psychischen und physischen Störungen. Zu Fragen der Persönlichkeitsentwicklung lassen sich Lösungsansätze ebenfalls im Wasser generieren.  Mit Hilfe von induktiver Methodik (freies Explorieren mit niedrigschwelliger Aufgabenstellung) kann neues Potential entwickelt werden. Entspannen und Loslassen wird erlernt. Entscheidend ist die Bereitschaft der Klienten und eine individuell angepasste Übungsauswahl sowie der spielerische Freiraum zum Entdecken der Möglichkeiten. Bei spezifischen Ängsten wird eine schrittweise und langsame Form empfohlen und beschrieben. Selbst Depressionen können am Meer reduziert werden.
    PS: Ich betreue seit vielen Jahren Menschen mit Schwimmängsten, Behinderungen, Nichtschwimmer und veränderungsbereite Menschen, die den Sprung ins kalte Nass wagen wollen. Teilweise und je nach Fragestellung werden die Individualprogramme mit professionellen Surflehrern mit meiner Methodik durchgeführt.

    Einzelbetreuungen am Meer sind nach einem individuellen Vorgespräch möglich. Es ist ein Zeitrahmen von 7-14 Tagen sinnvoll. Bei Interesse kannst du mir eine Mail schreiben oder mich anrufen. (0179/6781613) 

    Eure fitmitgrit (Grit Moschke)

     



    11.11.2018 Blog 8

    Geborgenheit im eigenen Körper spüren...

    Geborgenheit ist ein großes Wort. Wir verbinden es mit Liebe, Wohlbefinden, Vertrauen, Schutz, Zuneigung, Nähe und Akzeptanz. Wenn wir alle Aspekte von Geborgenheit spüren, haben wir das Paradies auf Erden, sind voller Energie und befinden uns auf der Sonnenseite des Lebens. Fast jeder hat sich diesen Zustand schon einmal herbeigesehnt. Im tieferen Sinne geht es um die Sicherheit, die wir uns vorstellen bzw. erreichen und als Zielzustand anstreben.Sollen wir mit einem Boot einen Fluss überqueren und aus zwei zur Verfügung stehenden Booten auswählen, nehmen wir das stabilere von beiden.Unseren Körper können wir nicht auswählen. Wir werden in ihm geboren. Doch es ist die positive Art und Weise, wie wir ihn annehmen und lieben. Er bietet uns Schutz und verschiedene Funktionen, mit denen wir unsere Aufgaben erfüllen können. Die Beine tragen uns. Das Herz pumpt das Blut in jede kleine Zelle des Körpers, die Hände berühren, was sie berühren möchten. Ein perfekt abgestimmtes System. Unser Körper ist unser Schirm, unser Protektor.Besonders praktisch sind Geborgenheitsgefühle, die sich mit einem direkten Körpersignal verbinden:

  • „Mir wird warm ums Herz.“
  • „Mein Herz springt vor Freude.“
  • „Ich habe Schmetterlinge im Bauch.“
  • „Mein Körper strotzt vor Energie.“
  • „Immer der Nase nach …“
  • „Meine Beine tragen mich durch das Leben.“
  • „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“

  •  Übung:Prüfe in Ruhe, wie oft du deinen Körper bewertest und welche Konsequenzen das für deine Geborgenheit hat. Formuliere positive Aspekte, die sich mit deinem körperlichen Geborgenheitsgefühl verbinden. Formuliere positive mentale Glaubenssätze und wiederhole sie regelmäßig.

  • „Ich fühle mich in meinem Körper geborgen, da ich auf meinen ruhigen Herzschlag vertrauen kann.“
  • „Ich fühle mich in meinem Körper geborgen, da er mir bei Gefahren die richtigen Schutzsignale mitteilt.“ (Bauchschmerz, Kopfschmerz, Rückenschmerz)
  • „Ich fühle mich in meinem Körper geborgen, weil das passende Bauchsignal meine Entscheidungen positiv beeinflusst.

  • Das bewusste Erleben unseres Körpers ist ein positives förderliches Grundgefühl. Es ist emotional und existenziell. Beide Ebenen bilden ein Fundament unseres Daseins.Wenn wir uns selbst in unserem Körper positiv erleben, können wir erfolgreich handeln. Wir fühlen uns als Person sicherer und wertvoller. Der Körper ist unser inneres Zuhause. Wir räumen auf, dekorieren, genießen die Momente und die Wärme, finden Ruhe und Geborgenheit. Geborgenheit brauchen wir alle und bei unserem Körper fängt sie an. Wenn du weißt, was Geborgenheit in deinem Körper bedeutet, kannst du dir neue Ziele setzen und sie erreichen. Geborgenheit hat viele Merkmale. Sicherheit ist eines der wichtigsten Merkmale und Voraussetzung von Geborgenheit. Falls du dich nach dem Lesen dieses Textes in deinem Körper immer noch nicht geborgen fühlst, dann ändere etwas!Deine Geborgenheitskompetenz steigt, wenn du neue Dinge lernst und sie integrierst. Das funktioniert im Ruhemodus, beim Sport, im Arbeitsalltag, bei kreativer Arbeit oder auch im Urlaub. Filtere die schönen Aspekte des Geborgenheitsgefühls für dich heraus. 

    Folgende Tipps kannst du ausprobieren:

  • Sprich mit deinem Körper und benenne alle positiven Aspekte. (Selbstgespräch)
  • Frage eine Freundin, was sie an deinem Körper schön findet.
  • In welchen Lebenssituationen hat dir dein Körper wichtige Signale gegeben? Schreibe sie auf.
  • Übe täglich vor dem Schlafengehen. Eine Entspannungstechnik kann helfen.
  • Trete in Kontakt mit deinem Körper.
  • Nimm bewusst verschiedene Signale des Körpers wahr. (Kribbeln, Herzschlag, Bauchgeräusche, Muskelzucken, Wärmegefühl im Rücken oder Schwitzen)

  •  Eure fitmitgrit (Grit Moschke)

     



    2.11.2018 Blog 7

    Herbstblues oder Fitnesstherapie am Meer?

    Müde, schlapp, lustlos. So etwa klingt der Herbstblues? Fast jeder Dritte in Deutschland klagt bei dunklem Herbstwetter über mangelnde Energie. Dem Körper fehlt es an Licht, es werden weniger Glückshormone gebildet, sogenannte Endorphine. Im Gegenzug fährt der Stoffwechsel zurück, wir bekommen mehr Appetit auf Süßes und nehmen vielleicht auch zu. Im schlimmsten Fall fallen wir in ein Stimmungstief oder werden depressiv. Leichte und regelmässige Bewegung kann sehr gut den negativen Kreislauf durchbrechen. Wer es nicht von sich aus schafft, ein  Bewegungs- oder Fitness-programm durchzuführen, sucht sich einen Personal Fitness Trainer oder schließt sich einer Sportgruppe an.Welche Sportarten helfen besonders? Der Ausdauersport ist mit Fahrradfahren, Schwimmen, Laufen oder Walking am besten wissenschaftlich untersucht. Drei- bis fünfmal die Woche sollte trainiert werden. Das Einstiegsniveau niedrig wählen, damit nicht gleich am Anfang eine Demotivation oder Überforderung die Lust an der Bewegung reduziert. Auch Tanzen, Surfen oder Segeln kann das Stimmungsbarometer heben. Wassersportarten sind jedoch im Herbst in Deutschland schwierig durchzuführen. Wer sich selbst gut kennt, terminiert im Herbst etwa zwei bis vier Wochen, um  in den Süden zu fliegen.  Viel Sport in der Sonne macht glücklich. Im Oktober bzw. November gibt es hervorragende Wassersportbedingungen auf den Balearen, Kanaren oder den Kapverdischen Inseln mit angenehmen Luft- und Wassertemperaturen. Die Programme von fitmitgrit werden nach ihrem Prinzip der Fitnesstherapie (Buch: Fitness für die Seele)  individuell zusammengestellt und können z.B. folgende Sportarten oder Bewegungsideen enthalten: Schwimmen, Paddelboard, Yoga – Asanas, Strandwanderung, Wellenreiten, Schwimmtechniken, Gymnastik am Strand, Krafttraining und Entspannungstraining. Im und am Wasser werden negative Gedanken sehr schnell ausgeschaltet bzw. positive Erlebnisse entstehen und geben Kraft und ein gutes Polster an Glückshormonen. Wer schon in einem Tief ist, holt sich Unterstützung durch einen Psychotherapeuten oder spricht mit dem Hausarzt. Bewegung ist eine natürliche Variante, dem Herbst – oder Winterblues zu begegnen. 

    Eure fitmitgrit ( Grit Moschke)

     



    29.10.2018 Blog 6

    Modell der Bewegungsmotivation (fitmitgrit)

    Das innovative Modell zur verbesserten Bewegungsmotivation stärkt das Bewußtsein von jedem, der mehr Bewegung und Sport in sein Leben integrieren möchte, Spass und Freude durch Bewegung sucht. Das Modell lädt ein, auf eine Reise zu sich und seinem Körperpotenial zu gehen.  Ein Modell ist meist eine vereinfachte Form, einen komplexen Zusammenhang mit einem Blick zu erfassen. Die vier Bereiche im Modell beschreibe ich kurz und versuche, den Zusammenhang beispielhaft darzustellen. Persönlichkeitseigenschaften sind z.B.  Offenheit, Empathie, Verträglichkeit oder Perfektionismus. Die Eigenschaften werden teilweise als stabil angesehen, können aber auch situativ variabel in Erscheinung treten. Das bedeutet, dass sich Verhalten durch bestimmte Situationen ändern kann. Für die Bewegungsmotivation bedeutet das, dass sich Personen bestimmte Sportarten auswählen, die zu ihren Persönlichkeitsmerkmalen passen. (Matching) Eine Mannschaftssportart ist besser für eine extravertierte Person geeignet, als für eine introvertierte. Es könnte aber sein, dass sich ein introvertierter Mensch durch Sport im Allgemeinen etwas mehr öffnet und eine Verhaltensänderung angegeschoben wird. Im  Modellabschnitt “Lebensmotive” sind Motive wie  z.B. Gesundheit, Spiritualität, Wettkampf, Status oder auch körperliche Aktivität denkbar. Alle können schwach oder stark ausgeprägt sein. Es ist bekannt, dass z.B. Golf eher von statusbetonten oder wettkampforientierten Personen ausgeübt wird. Körperlich hoch aktive Menschen sind zum Beispiel Triathleten.Das bedeutet, dass ein geringfügig Sportbegeisterter besser mit einem niedrigen Einstiegslevel beginnen könnte. Einmal die Woche mit einer sportlichen Aktivität, die zu ihm passt. Wichtig ist dabei, die eigenen Bedürfnisse herauszuarbeiten. Im Abschnitt “Motive der Bewegung” können Elemente wie Ästhetik, Schönheit, Naturerleben oder Wohlbefinden eine Rolle einnehmen.Mit “Unmittelbarkeit des Erlebens” meine ich alle Sinneserfahrungen, die vor, während und nach der sportlichen Aktivität stattfinden. Diesen Abschnitt halte ich für den wichtigsten. Bewegung oder Sport kann belohnend wirken. Ich schaffe eine kleine Strecke durch den Wald zu laufen. Das Gleiten im warmen Wasser beim Schwimmen lässt die Muskeln entspannen.  Der Kopf wird frei von destruktiven Gedanken. Selbstblockaden, frühere sportliche Erfahrungen, körperliche Stimmungstiefs und geringe sportliche  Erfolgserlebnisse gehören ab jetzt der Vergangenheit an. Auf los geht´s los. Den Blick nach vorn gerichtet.
    Tipp: Gehe Schritt für Schritt durch alle 4 Abschnitte des Modells und schreibe auf, was du an positiven Aspekten  mit Bewegung verbindest. Reflektiere in Ruhe und Gelassenheit. Beginne mit leichter Flamme und steigere gerne auf Volldampf.
    Zielgruppen:   Unsportliche, demotivierte Freizeitsportler, sportbegeisterte Menschen, Freizeitsportler, leistungsorientierte Freizeitsportler, Berufstätige mit hohen Anforderungen und Menschen, die gesund bleiben wollen oder wieder gesund werden möchten.  

    Eure Grit Moschke (fitmitgrit) 

     



    16.10.2018 Blog 5

    Hans Peter Durst, Paralympicssieger im Paracycling, mehrfacher Weltmeister –
    Meister der Regeneration (Foto: Oliver Kremer)




    Hans Peter, Du bist ein Ausnahmeathlet und bereitest Dich aktuell auf die Paralympischen Spiele in Tokyo 2020 vor. Du hast erst vor Kurzem Deinen 60. Geburtstag gefeiert. Das Thema der Regeneration spielt in Deinem Sport eine große Rolle. Tägliche Trainingseinheiten auf dem Rad und weitere Trainingseinheiten für Kraft und Beweglichkeit machen Regenerationsmaßnahmen unabdingbar. In dem folgenden Interview geht es darum, welche Erfahrungen Du an andere Sportler oder Sportbegeisterte weitergeben möchtest? 

    Hans Peter, was bedeutet Regeneration für Dich?  Als aktiver Radsportler mit Behinderungen ist die Regeneration ein ganz wichtiges Element in meinem Trainingsplan. Regeneration ist für mich die aktive Erholungsphase, Erholung für Geist und Körper, und die passive Phase mit ausreichend Schlaf.
    Welche Regenerationsmaßnahmen nutzt Du am häufigsten? Sehr gerne nutze ich die mentalen Erholungsmöglichkeiten mit autogenem Training, idealerweise in meiner Infrarot- Wärme-Kabine zu Hause. Ich nutze ich die Physiotherapie-Angebote meines Olympiastützpunktes in Köln. Möglichst unmittelbar nach dem Training und ganz aktuell arbeite ich regenerierend mit der Unterdruckwellen-Therapie im Vacustyler. Ganz wichtig sind mir aber auch die gemeinsamen Spaziergänge zur Entspannung und ein gutes Buch für den Kopf.
    Welche Effekte der Regeneration erhoffst Du Dir, wenn Du Dich bewusst dafür entscheidest?  In der Regel geht es wirklich um die aktive Regeneration der Muskulatur. In der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung erhoffe ich mir aber durch gezielte Maßnahmen auch die nötige Entspannung im Kopf, um frei zu sein für die Rennen. Im intensiven Trainingsbereich geht es dann um die schnelle Erholung der Beinmuskulatur.
    Wie spürst Du, dass Du Dich regeneriert hast bzw. erholt auf Dein Rad steigst? Dies ist direkt nach wenigen Umdrehungen der Kurbel fühlbar, wenn kein überschüssiges Laktat mehr in den Beinen schmerzt. Die Erholung im Kopf ist erfolgreich gewesen, wenn die Freude auf die kommende Einheit auf dem Rad präsent ist - ich freudorientiert aufs Dreirad steige.
    Eine CRP bedeutet eine „Controlled Recovery Period“. Steht das auch so im Wochenplan oder entscheidest Du das nach der täglichen Trainingsbelastung? Gemeinsam mit meinem erfahrenen Erfolgstrainer analysieren wir jede Einheit, auf dem Rad, im Studio oder andere. Am nächsten Morgen werde ich abgefragt, wie mein Erholungsstand ist und darauf aufbauend wird die neuerliche Trainingsaufgabe gestaltet. Es gibt natürlich im Laufe des Trainingsjahres "CRP's" - die ganz bewusst eingebaut werden.
    Gibt es bestimmte Situationen aus der Vergangenheit im Bereich Training und Wettkampf, in denen Du durch gute Regeneration Deine Leistung maßgeblich beeinflussen konntest? Ja, ganz eindeutig. Wir nehmen ganz bewusst vor großen, wichtigen Wettkämpfen das Training zurück. Ich darf in dieser Periode dann viel mentale Regeneration einbauen, mit Musik, autogenem Training, sanftes Yoga und Powernapping. In dieser Zeit werde ich begleitet oder perfekt vorbereitet von "meiner" Mentaltrainerin Grit Moschke, die in Absprache mit dem Erfolgstrainer mich in dieser Zeit besonders unterstützt.      
    Wenn Du jungen Menschen, die viel Sport treiben, einen guten Ratschlag zum Thema der Regeneration geben könntest, welcher wäre das? Bitte vertraut Euch fachlich gut ausgebildeten Menschen an, in Eurem Verein, am Olympiastützpunkt oder auch im Studio. Diese Fachleute konstruieren gerade auch altersgerechte Trainingspläne, in denen das Thema Regeneration ein ganz wichtiges Element ist - nur gut regenerierte Körper und ein gut erholter Geist kann große Leistungen erbringen.

    Vielen Dank für das Interview und große Erfolge für die Zukunft wünscht Dir Grit. 

    Eure Grit Moschke (fitmitgrit)

     



    15.10.2018 Blog 4

    Motiviertes Abnehmen


    Ein motivierter Mensch bringt mehr Energie in den Veränderungsprozess, z.B. das Abnehmen ein.
    Er benötigt ein Motiv, ein bestimmtes Ziel bzw. beides in Kombination.  Motive können z.B. in den Bereichen Gesundheit, Wohlbefinden, Ästhetik, Spiritualität, körperlicher Aktivität, Beziehung und Wettkampf liegen.Wer sein Motiv kennt, ist gut vorbereitet.  Die Persönlichkeit spielt eine additive  wichtige Rolle. Denkt er positiv über die Dinge, oder eher kritisch und vielleicht auch mit inneren Wiederständen. Besitzt der Abnehmwillige Durchhaltevermögen und einen gewissen Biss. ( Grit ) Eine Selbstblockade hält die Handlungsenergie und damit auch die Arbeit der Gehirnzellen und die Muskelaktivität zurück. Mit positiven Gedanken, mit guter Intention  fängt in der Tat alles an. Wenn der Tag motiviert gestartet wird, fließen die Hormone in Balance. Serotonin und Dopamin sind wichtige Botenstoffe, die für ein angenehmes Lebensgefühl sorgen. Wer sich mit einer Sache intensiv und gerne beschäftigt, setzt seine Potentiale um und erfährt auch ein Glücksgefühl. Das kann aufputschen und nach mehr verlangen. Dieser Prozess wirkt als Belohnung auf unseren Körper und unsere Seele. Beim Abnehmen zum Beispiel ist viel Selbstdisziplin gefragt. Ein Plan wird erstellt, gezielt verfolgt, modifiziert, Krisen durchgestanden.  Alte Glaubenssätze werden durch neue ergänzt. Wer diese Gedankensysteme effektiv sortiert, verändert auch durch entsprechende Verhaltensänderungen den Gehirnstoffwechsel. So funktionieren Verhaltenstherapien. Das Gehirn bekommt ein neues „Update“ und löscht alte Verhaltensmuster durch die Ausführung von neuen Handlungenschritten. Die Zieldefinition sollte dem Alltagsgeschehen angepasst sein. Kleine Ziele fügen sich zu einem großen Ganzen zusammen. Geduld und ausreichend Regeneration sind einzuplanen. Abnehmen fordert ein Zusammenspiel aus vielen Faktoren. Dieser Vorgang kann etwas Zeit beanspruchen. Professionelle Hilfe durch Psychologen, Psychotherapeuten, Ernährungsberater oder Coaches kann in Anspruch genommen werden.  Speziell beim Abnehmen  kann durch regelmäßige Bewegungseinheitenund gesunde Ernährung der Selbstwirksamkeitsfaktor sehr stark erhöht werden. Das Vertrauen in die  kleine Erfolge und den Körper steigt, das Selbstvertrauen wächst und die positive Spirale setzt sich fort.

    Ich wünsche allen Abnehmwilligen viel Erfolg!!!

    Eure Grit Moschke ( fitmitgrit )

     



    9.10.2018 Blog 3

    Feelgood Manager für Mitarbeiter in Unternehmen

    „Wohlfühlkultur“ als Wertschätzung der Mitarbeiter -  Wie kann ich das Wohlbefinden und die Zufriedenheit der Mitarbeiter am Arbeitsplatz optimieren, so dass sie ihr volles Potenzial ausschöpfen und mit Freude an der Arbeit nachgehen können? Das ist die Kernaufgabe eines Feelgood Managers. Um den Herausforderungen und Anforderungen der modernen Arbeitswelt zu begegnen, suchen sich immer mehr Unternehmen Unterstützung, mit dem Ziel, ihre Unternehmenskultur nachhaltig zu leben und gleichzeitig Erfolg zu sichern. Das sehr junge Berufsfeld entwickelte sich als Schnittstelle mehrerer Bereiche wie z.B. Personal, Unternehmensstrategie und Office Management. Ein typischer Arbeitstag und die Tiefe des Kompetenzbereichs hängt somit stark von der Unternehmensgröße und den individuellen Gegebenheiten ab. Die Arbeit kann in einem interdisziplinären Team oder als Einzelperson erfolgen und steht im engen Austausch mit den betroffenen Fachbereichen. Als Bindeglied zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer stärkt der Feelgood Manager eine wertschätzende Unternehmens- und Führungskultur. Er fördert optimale Arbeits- und Leistungsbedingungen.  Durch unterschiedlichste Maßnahmen und Gemeinschaftserlebnisse sollen interne Kommunikation und Arbeitsprozesse verbessert, die Identifikation mit dem Unternehmen gestärkt werden. Der Feelgood Manager ist in erster Linie eine Vertrauensperson der Mitarbeiter, um ihren Verbesserungsvorschlägen und Bedürfnissen nachzukommen und diese beim Management zu vertreten. Es können verschiedenste Groß- bis Kleinprojekte anfallen:

  • Umgestalten von Büroräumen
  • Einrichten von Ruheräumen für Wellness, Massage, Powernapping usw.
  • Teambuildingevents
  • Kennenlernaktionen untereinander (z.B. ausgeloste Kaffeerunden) und Versorgung mit frischem Obst
  • Bestimmt fühlst auch du dich wohl an an einem solchen Arbeitsplatz.

    Ich bedanke mich für die freundliche Unterstützung von Lea Hinke.

    Eure Grit Moschke (fitmitgrit)

     



    26.9.2018 Blog 2

    Komm´mal in die Gänge - Bewegungsmotivation

    Oder der Arzt sagt: „Sie müssen sich mehr bewegen!“Wir alle überhören diesen Satz, selbst wenn er vom Arzt kommt  und nicht nur vom inneren höheren Selbst. Viele Menschen wissen nicht,  wie sie den  richtigen Impuls  systematisch in die Tat umsetzen sollen. Psychologen und Psychotherapeuten versuchen ebenfalls ihr Bestes und geben viele Ratschläge oder Anleitungen. Sie  gehen der Bewegungsmotivation auf den tiefenpsychologisch auf den Grund.  Der  innere Schweinehund meldet sich und bremst uns.  Aber welche Gestalt hat diese innere Blockade?  Warum ist sie überhaupt da? Selbstblockaden, früherer sportliche Erfahrungen, körperliche und seelische Tiefs und geringe sportliche  Erfolgserlebnisse könnten  ab jetzt der Vergangenheit angehören , denkt sich der Patient, der das Patientenzimmer verlässt. Durchschnittlich sind etwa 10 bis 20 Prozent der deutschen Bevölkerung sehr motiviert und treiben regelmäßig Sport bzw. bewegen sich regelmäßig mit Freude und Erfolg. Wie ist die Motivation der anderen 80 Prozent zu verbessern? Krankenkassen versuchen mit finanziellen Mitteln einen Anreiz zu geben oder auch Rückerstattungen am Ende des Jahres  zu gewährleisten.Ein Personal Fitness Trainer kann die Rolle des Motivators übernehmen und den Bewegungsmuffel zu einem sportbegeistertem Menschen transformieren. Gerne gehe  ich Deiner Bewegungsmotivation  etwas tiefer auf den Grund, um Dir  mit neuen Denkansätze und Handlungsansätzen zum Erfolg zu verhelfen. Die eigene Handlungkompetenz in Sachen Sport, Fitness und Bewegung kann in vielerlei Ausrichtung passieren. Verpflichtender  Sport ist eine einfache Variante. Ich suche mir einen Kurs, einen Trainer, ein Fitnessstudio, eine Gruppe. Dann geht es oft  mutig los und später verlierst Du eventuell die Motivation. Was kannst Du tun? Aus meiner Sicht wird die Reise zu sich selbst in Sachen Sport von vielen Dingen beeinflusst. Einige möchte ich aufzählen:

    • Wer oder was unterstützt mich auf dem Weg zu einem fitten Menschen?
    • Passt mein gewähltes Bewegungskonzept überhaupt zu mir?
    • Wie schaffe ich eine alternative Lösung herbei, wenn ich motivationale Rückschläge durchstehen muss oder die Bewegung keine positiven Ergebnisse zulässt?
    • Mit wem kann ich darüber sprechen, um meine Sorgen und Ängste in diesem Prozess zu teilen?
    • Will ich Volldampf - oder Sparflammentaktik bevorzugen?

    Oft  werden zu schnelle Ergebnisse erwartet und die Motivation sinkt. Bewegungsmotive sollten im Vorfeld eines Sportprogrammes besser analysiert werden. Was wird genau bei welcher Person in welcher Situation benötigt? Wenn das “Matching”, also die Übereinstimmung von Wollen, Können, Eigenschaften, Wünschen usw. zusammenpassen, kann es losgehen. Wie kann Spass an Bewegung entstehen und gehalten werden? Wie hoch sind die Anforderungen? Wer gibt Feedback? Wie können andere Ressourcen im Menschen durch Bewegung aktiviert werden? Hilft ein spezieller Moment des Erfolges, eine Bergbesteigung, ein Surfkurs in den Wellen des Ozeans oder einfach nur eine Radtour durch den Wald, um neue Impulse zu setzen?Deshalb kann der Satz des Arztes für viele Menschen eine Überforderung – in Sachen konkreter Umsetzung sein. Motive des Sports bzw. der Bewegung sind meistens unbewusst. Ich helfe Dir dabei, sie bewusst zu machen und finde im zweiten Schritt eine klaren Handlungsplan.  Sporttreiben und Sichbewegen wird oft gleichbedeutend benutzt.Auch hier lösen klare Sprachmuster bereits wichtige Reaktionen bei uns allen  aus.Ich helfe gerne weiter in Sachen sportlicher Motivation und Spass am Sport.Lass uns Dein optimales Bewegungsmatching finden und Du musst nicht mehr mit dem Arzt über Deine sportliche Motivation sprechen, sonder nur über Deine Erfolge. 

    Deine Grit (fitmitgrit)      


     



    17.09.2018 Blog 1

    Powernapping für Unternehmen

    Durch ausreichend Schlaf kann die Leistungsfähigkeit eines jeden Menschen auf einem hohen Niveau gehalten werden. Das bekannte Leistungstief am Nachmittag kann durch einen zehn- bis zwanzigminütigen Kurzschlaf, auch Powernapping genannt, positiv beeinflusst werden. Die tiefe Konzentration wird so bis in die späten Abendstunden effektiv genutzt. Der Kurzschlaf im Laufe des Tages verbessert die Stimmigkeit zwischen Herz, Gehirn und Atmung. Stressreaktionen werden auf natürliche Art und Weise reduziert. Ein positiveres Lebensgefühl ist die Folge. Der Ratgeber "Powernapping - Smarte Pausen mit großem Erfolg"  von Grit Moschke und Andreas Atteneder gibt dem Leser gut verständlich und motivierend Hilfestellung, den Kurzschlaf in den Alltag zu integrieren. Es werden verschiedene Entspannungs- und Atemtechniken vorgestellt. Das Buch ist geeignet für Menschen, die sich selbst mit einem täglichen Kurzschlaf in Balance bringen wollen. Besonders empfehlenswert für Menschen aus Sport, Business und Gesellschaft, die schnell Kraft tanken und einem Burnout vorbeugen möchten.

    Industrienationen wie Japan und die USA sind hier Trendsetter. In den südlichen Gefilden ist das Kurznickerchen als "Siesta" bekannt und in Japan als "Inemuri". In den Mittelmeerländern und in Asien gehört das Entspannen in der Tagesmitte zur Kultur. Inzwischen fällt das Thema Powernapping aber zunehmend in den Achtsamkeitsbereich jeder Person im Job und im Alltag. Das Selbstmanagement erfordert eine effektive Steuerung der eigenen Kräfte, um leistungsfähig zu bleiben.

    Unser Körper ist ein Wunderwerk aus gut funktionierenden Zellen, Zellverbänden und Bausteinen, die geführt und gepflegt werden wollen. Tatsache ist, dass der Mensch im Laufe des Tages und im Leben eine unterschiedliche Leistungsfähigkeit aufweist. Besonders zur Mittagszeit erleben wir einen Rückgang verschiedener Körperfunktionen, fühlen uns müde oder unkonzentriert. Der aktivierende Teil des Nervensystems fällt ab und der regnerierende Teil wird stärker. Manch einem fallen die Augen zu und es entsteht der Eindruck, dass es nicht so recht vorangeht. Viele Menschen steuern diesem Tief durch starken Kaffee, Rauchen oder einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft entgegen. Firmen, die bereits Powernappingräume zur Verfügung haben, bieten ihren Mitarbeitern eine alternative und einfache Option. Im betrieblichen Gesundheits-management sollte das Thema Schlaf an oberster Stelle stehen, denn es ist das schnellste Mittel zur Gesunderhaltung der Mitarbeiter. Wer ohne zu entspannen den ganzen Tag durcharbeitet, wird immer noch als Vorbild betrachtet. Wer die Augen schließt, wird als demotiviert, faul oder desinteressiert abgestempelt. Doch es gibt Hoffnung. Das Thema gesunder Schlaf und Kurzschlaf setzt sich immer besser durch. Ein ausgeruhter Mitarbeiter ist leistungsfähiger! Entspannung zur richtigen Zeit fördert die gesundheitliche Fitness. Wer leistet , wird anerkannt? Wer schläft, nicht? Wer lange gesund und ausgeruht durcharbeitet, wird für seinen Erfolg belohnt? Diese Fragen können reflektiert werden?

    Unternehmen , die global über Zeitzonen hinweg arbeiten, haben komplexer zu entscheiden und zu agieren. Doch auch hier sind Powernappingecken, Powernappingräume, Klangwogen, Schlafkapseln, Liegestühle oder die Yogamatte am Arbeitsplatz ein guter Anfang.
    Verhaltensänderungen brauchen Zeit, besonders in Institutionen. Menschen, die Pausen einlegen, arbeiten effektiver und sind glücklicher. Dazu gibt es jede Menge wissenschaftlicher Studien. Powernapping ist eine hervorragende Burnoutprävention. Der Kurzschlaf entspricht ebenfalls einer Form der Meditation. Wer eine Möglichkeit findet, um einzunicken, sollte dies nicht länger als 20- 30 Minuten tun. Wer einschläft, kann mit Schlafstörungen in der Nacht rechnen. Nach einem Nap bleibt die Konzentration bis 20 Uhr relativ konstant. Die Energiespeicher sind gefüllt. Das Risiko von Fehlern und Unfällen am Arbeitsplatz ist stark reduziert.
    Unternehmen, die das Thema einführen möchten, starten am besten mit einem Impulsvortrag und/ oder einem Workshop sowie einem Powernappingraum. Diese werden sich langsam, aber sicher füllen.

    Für mehr Informationen kannst Du mir eine mail schreiben unter: grit@fitmitgrit.com oder rufe mich an unter: 01796781613.

    Ich wünsche einen guten Mittagsschlaf.

    Deine Grit / fitmitgrit










     



    In meinem Blog fitmitgrit erhältst Du regelmäßig Neuigkeiten, Ideen, Projekte, Informationen rund um das Thema gesunder Lifestyle, Ernährung, Sport, Fitness, Trends, Powernapping, Erholung, Motivation, Abnehmen, mentale Strategien, Yoga, Durchhaltevermögen, Grit-Coaching  und mehr. Meine Beiträge schreibe ich selbst und verknüpfe sie mit meinen langjährigen, aktuellen und kreativen Erfahrungen. Wissenschaftliche Recherchen helfen mir dabei und natürlich die ehrlichen Rückmeldungen meiner Mitmenschen.

    Schaue auch auf meine Medienseite und erlebe mich live auf » youtube.

    (PS: Beiträge für journalistische Zwecke können bei mir persönlich angefordert werden. Duplizierung und Vervielfältigung von meinen Texten sind nicht erlaubt!)

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